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Samstag, 30. August 2014

Menschen - nicht leicht zu verstehen!


Fotolia © gutlicht23

Die Welt bringt mich immer und immer wieder zum Erstaunen. Ich hatte gedacht mit inzwischen 52 Lebensjahren das meiste in irgendeiner Weise schon gesehen und gehört zu haben, aber weit gefehlt! 

Es ist Erntezeit und die zahlreichen Bäume auf diesem alten Bauernhof in der Aachener Soers hängen voll mit Früchten. Äpfel, Birnen, Pflaumen laden ins Schlaraffenland ein. 

Unter einem Baum zu stehen und die frischen Früchte direkt vom Baum zu essen, hat wahrhaft etwas wundervolles, geradezu paradiesisches an sich. Als Mieterin ging ich zum Bauern und fragte, ob ich mir ein paar Birnen und Pflaumen pflücken dürfe. Ich halte das für eine Selbstverständlichkeit, denn die Früchte gehören nicht mir. 

Und dann hörte ich mir an, was so alles zur Erntezeit geschieht. Wildfremde Menschen kamen aufs Grundstück und pflückten ohne zu fragen säckeweise Birnen vom Baum. Befreundete Hartz IV-Empfänger, die immer über Geldmangel jammerten, hatten keine Lust und keine Zeit sich die Früchte zu pflücken, um diese dann zu verarbeiten. Und es gab auch Menschen, die selbst zu viele Mirabellen im Garten hatten und sich über einen Tausch mit Pflaumen riesig freuten. 

Tja, so sind wir Menschen wohl – eine wirklich bunte Vielfalt, die manchmal nicht so einfach zu verstehen ist.

Ich wünsche Ihnen einen schönen September!
(c) Gudrun Anders, Aachen 

Freitag, 29. August 2014

Das Leben - selbst gewählt!

Hermann Hesse
„Das Leben, das ich selbst gewählt"

Ehe ich in dieses Erdenleben kam,
ward mir gezeigt, wie ich es leben würde:
Da war Kümmernis, da war Gram,
da war Elend und Leidensbürde.

Da war Laster, das mich packen sollte,
da war Irrtum, der gefangen nahm,
da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,
da waren Hass und Hochmut, Stolz und Scham.

Doch da waren auch die Freuden jener Tage,
die voller Licht und schöner Träume sind,
wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage
und überall der Quell der Gaben rinnt.

Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,
die Seligkeit des Losgelösten schenkt,
wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden
als Auserwählter hoher Geister denkt.

Mir war gezeigt das Schlechte und das Gute,
mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.
Mir ward gezeigt die Wunde, draus ich blute,
mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.

Und als ich so mein künftig Leben schaute,
da hört' ein Wesen ich die Frage tun,
ob ich dies zu leben mich getraue,
denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.

Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme -
„Dies ist das Leben, das ich leben will!"
gab ich zur Antwort mit entschloss'ner Stimme
und nahm auf mich mein neues Schicksal still.

So ward ich geboren in diese Welt,
so wars, als ich ins neue Leben trat.
Ich klage nicht, wenn's oft mir nicht gefällt,
denn ungeboren hab' ich es bejaht.

Montag, 25. August 2014

Bis ich tot bin, werde ich leben!



Ich bin ein Mensch, der in seinem Leben schon viele Erfahrungen gemacht hat. Gute und schlechte, niederschmetternde und aufbauende. Und ich bin auf viele Menschen gestoßen, die scheinbar nur eines wollten: dass es mir nicht gut geht.

Habgierig und egoistisch dachten sie fast nur an sich selbst, ohne Rücksicht auf Verluste. Sie nahmen mir mein Geld und erstickten die Liebe, sie nahmen mein Gut und taten mir Schmerzen an. Sie wollten mich gefügig machen und übten Macht über mich aus.

Aber sie haben es nicht geschafft, denn ich lebe noch und ich liebe mich noch immer. Und das werde ich bis zu meinem letzten Atemzug tun. Und bis dahin werde ich weiter üben, mich von anderen nicht mehr verletzen lassen.

Bis dahin werde ich weiter lernen, für mich selbst da zu sein. Bis dahin werde ich dafür sorgen, dass es mir gut geht. Denn: Bis ich tot bin, werde ich leben!

© Gudrun Anders


Samstag, 16. August 2014

Ist es sicher?

Die Feigheit fragt: 

"Ist es sicher?"
Die Schicklichkeit fragt: 

"Ist es diplomatisch?"
Die Eitelkeit fragt: 

"Ist es beliebt?"
Aber das Gewissen fragt: 
"Ist es richtig?"

Und es kommt eine Zeit,
wo man sich 

für eine Position entscheiden muss,
die weder sicher, noch diplomatisch, 

noch beliebt ist,
aber die man wählen muss,
weil das Gewissen uns sagt, was richtig ist.

Martin Luther King
RESCUE REMEDY

Die Weisheit des Tages