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Samstag, 18. Januar 2014

Die Welt durchschauen ...

Fotolia © rm

Die Welt zu durchschauen, sie zu erklären, sie zu verachten,
mag großer Denker Sache sein.

Mir aber liegt einzig daran, die Welt lieben zu können,
sie nicht zu verachten,
sie und mich nicht zu hassen,
sie und mich und alle Wesen
mit Liebe und Bewunderung und Ehrfurcht betrachten zu können.

Hermann Hesse, Siddhartha

Donnerstag, 16. Januar 2014

Warum Karotten die Erleuchtung bringen.



 Warum Karotten die Erleuchtung bringen.

Karotten sind gut für die Augen, sagt der Volksmund. „Aber sie sind auch gut für die ‚Seele‘“, meint die Advaita-Lehrerin Nabala G. Kraus und nannte ihr neuestes Buch aus dem Bereich der Nondualität „Die Erleuchtungskarotte“. 

Erleuchtung findet in Indien statt, meinen viele immer noch und nur wenigen Menschen ist hierzulande die Philosophie der Advaita bekannt. Aber die Zahl der Menschen, die sich für Bewusstseinsentwicklung und ein neues Da-Sein interessieren, nimmt seit Jahren rasant zu. Das Erwachen scheint immer mehr Menschen zu geschehen und Nabala unterstützt dies in ihren Satsangs und Büchern.

In Europa hat die Kirche eine lange Tradition und da könnte man auf die Idee kommen, dass in diesem Buch Gott verunglimpft wird. Aber in der lebendigen Nondualität sieht das anders aus. Dazu erklärt Nabala:

„Ein Vergleich mit Gott war nie in meiner Wahrnehmung, wobei Gott und die Karotte auch nicht voneinander zu trennen sind. In meinen Satsangs benutze ich gerne eine Stoffkarotte, um aufzuzeigen, wenn der Verstand wieder in die scheinbare Zukunft unterwegs ist und meint, nur dort das Glück zu finden.“ 

Die Erleuchtung kommt nicht über den Verstand, erklärt Nabala. „Und bei der Idee, dass nach der Erleuchtung alle persönlichen Probleme plötzlich wie von selbst gelöst seien, ist es wie bei einem Esel, dem die Karotte vor den Karren gespannt wird, damit er rennt. Stehen bleiben, hier sein, die Karotte einfach eine Karotte sein lassen.“ Nabala lacht über diesen Vergleich. „Tun wir das, dann versiegt die Idee von einer möglichen Erleuchtung ganz von selbst. Es bleibt das, was jetzt bereits IST. Und immer war.“

„Einfach hier sein“ klingt wie eine schöne Idee, der viele folgen – Grund genug, die Bücher von Nabala zu lesen. „Meine Bücher sind für all diejenigen, die die Stille des Seins lieben. Vielleicht springt jemanden ‘Die Erleuchtungskarotte‘ einfach an … Du siehst ein Buch und weißt, das Buch muss mit. Dann kauft man halt mal eine Buch-Karotte.“ Nabala lacht wieder. „‘Die Erleuchtungskarotte‘ ist ein Buch, das dir mit Texten, Gedichten und Bildern klar und direkt zeigt, dass alles schon hier ist. Dass du dich entspannt zurücklegen kannst mit allem, was passiert.“
So gesehen macht das schon Lust auf ein vegetarisches Mittagsmenü mit einer erleuchtenden Karotte in der Hand. Am besten in der Stille des Seins, aus der eine weitere Frage an Nabala emporstieg: „Wie ist dein neues Buch entstanden?“

Nabala: „Es macht mir viel Freude, ein Buch zu gestalten. Meist geht es einfach los, ohne einen Gedanken an eine spätere Veröffentlichung. Diesmal kam es von vielen Seiten an mich heran, doch ein Buch mit den Gedichten, die bei mir ganz spontan entstehen, zu kreieren. Irgendwann sah ich mich dasitzen und mit dem Buch beginnen. Und da ich ein Fan von Bildbearbeitungsprogrammen bin, sind Bilder in ‚Die Erleuchtungskarotte‘ natürlich unumgänglich.“

Dass etwas „spontan entsteht“ und dann auch ausgedrückt werden darf, ist auch eher seltener anzutreffen. Viele Dinge entstehen gewollt oder durch nachdenken. Daher richten wir die Frage an Nabala, ob man das lernen kann?

„So ist das bei mir einfach. Es kommen Worte in den Kopf und dann muss ein Stift in die Hand genommen werden und das Schreiben beginnt. Ich liebe immer noch Stift und Papier! Ob man das lernen kann - ich weiß es nicht. Aber vielleicht ist es auch gar nicht notwendig - es muss ja nicht jeder Bücher schreiben. Aber es kann vielleicht ganz einfach und natürlich entstehen.“
Natürlich entstanden sind bei Nabala bereits etlich Werke, für die man auf ihrer Homepage www.nabala.de weitere Informationen findet. 

Ob sie noch mehr Bücher herausbringen wird? „Gute Frage“, antwortet sie. „Ich weiß es nicht. Momentan ist kein weiteres geplant, was jedoch nicht bedeutet, dass keines mehr geschrieben wird.“
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© für den Text: Gudrun Anders, Fa. Spirit & Marketing, Aachen
www.gudrun-anders.de
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Gabriele Nabala Kraus
Blumenring 33a
76751 Jockgrim
Tel: 07271 – 49 78 140
info@nabala.de
www.nabala.de
www.inner-relax.de


Frieden und Freude erleben

Wenn du glaubst,
dass alle anderen Schuld sind,
wirst du eine Menge leiden.
Wenn dir klar wird,
dass alles in dir selbst entsteht,

lernst du beides, Frieden und Freude.


Dalai Lama

Freitag, 10. Januar 2014

Der Klang des Waldes - eine Kurzgeschichte aus dem Buch "Legenden am Lagerfeuer"


Der Klang des Waldes
Fotolia © gleison


Im dritten Jahrhundert nach Christus schickte König Tao seinen Sohn Tai zum großen Meister Panto, um dort in die Lehre zu gehen.

Der Prinz sollte Nachfolger auf dem Thron werden, daher sollte Panto den Jungen Tai alles lehren, damit er später ein guter Herrscher werde.

Unmittelbar nachdem der Prinz angekommen war, schickte ihn der Meister allein in den nahegelegenen Wald. Der Prinz sollte mindestens einen Monat bleiben und dann zurückkommen und dem Meister den Klang des Waldes beschreiben.

Nach Rückkehr erzählte Tai: „Meister, ich habe gehört wie unterschiedlich die Bäume rauschen und die Vögel singen. Ich habe Grillen zirpen und Bienen summen gehört. Ich weiß jetzt, wie der Kuckuck ruft und auch den Wind habe ich flüstern hören.“

Da schickte der Meister den Prinzen erneut in den Wald. Er sollte noch intensiver lauschen.

Als der Prinz einen Monat später zurück kehrte, erzählte er: „Meister, als ich noch genauer lauschte, konnte ich etwas hören, was ich noch nie gehörte habe. Ich hörte den Klang sich öffnender Blüten und lauschte den Tönen der Sonne, die mich wärmte.“'

Diesmal nickte der Meister anerkennend. „Jemand, der das Unhörbare hört, ist mit guten Fähigkeiten, die keinem guten Herrscher fehlen sollten, ausgestattet. Deine Lehre bei mir ist beendet.“   



(c) Gudrun Anders, aus dem Buch "Legenden am Lagerfeuer (erscheint 02/2014)

Montag, 6. Januar 2014

Was ist Egoismus?

Egoismus besteht
nicht darin,
daß man sein
Leben nach seinen
Wünschen lebt,

sondern darin,
daß man von
anderen verlangt,
daß sie so leben,
wie man es wünscht.


Oscar Wilde

Sonntag, 5. Januar 2014

der äußere Erfolg

Fotolia © Sergey Nivens
Als ein Erleuchteter und Weiser, der keine Arbeit am äußeren Erfolg verrichtet, gibst du durch deine Gedanken der Welt mehr Segen als es strenge soziale Arbeit unerleuchteter Menschen kann.

© Peter Lauster

Mittwoch, 1. Januar 2014

Kurzgeschichte: Auf dem Grund des Brunnens

Eines Tages kamen zu einem einsamen Mönch einige Menschen. Sie fragten ihn:
„Was für einen Sinn siehst du in deinem Leben der Stille und Meditation?“

Der Mönch war mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt. Er sprach zu seinen Besuchern:

„Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?“

Die Leute blickten in den tiefen Brunnen: „Wir sehen nichts!“
Nach einer kurzen Weile forderte der Mönch die Leute erneut auf:

„Schaut in den Brunnen! Was seht ihr jetzt?“

Die Leute blickten wieder hinunter: „Ja, jetzt sehen wir uns selber!“

Der Mönch sprach:

„Nun, als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig. Jetzt ist das Wasser ruhig. Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation: Man sieht sich selber! Und nun wartet noch eine Weile.“

Nach einer Weile sagte der Mönch erneut: „Schaut jetzt in den Brunnen. Was seht ihr?“

Die Menschen schauten hinunter: „Nun sehen wir die Steine auf dem Grund des Brunnens.“

Da erklärte der Mönch: „Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation. Wenn man lange genug wartet, sieht man den Grund aller Dinge.“

Autor unbekannt
RESCUE REMEDY

Die Weisheit des Tages