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Donnerstag, 12. Dezember 2013

Das Geheimnis des Lebens

Fotolia © Joachim Kant

Wenn der Teich austrocknet, und die Fische auf dem Trockenen liegen, genügt es nicht, sie mitdem eigenen Atem zu befeuchten oder mit Speichel zu benetzen, man muss sie zurückwerfen in die See. 

Versucht nicht, Menschen zu beleben durch Lehrmeinungen, werft sie zurück in die Wirklichkeit. Denn das Geheimnis des Lebens findet man im Leben selbst, nicht in Lehren über das Leben.

Anthony de Mello

Dienstag, 10. Dezember 2013

Montag, 9. Dezember 2013

„Helfen – nicht nur zu Weihnachten!“ - Spirituelles Zentrum Würselen



„Helfen – nicht nur zu Weihnachten!“

Würselen – In Würselen ist vor wenigen Wochen ein neuer Treffpunkt entstanden, das „Spirituelle Zentrum Würselen“ unter der Leitung von Karola Lemke.

„Warum ist das Zentrum anders als andere Begegnungsstätten?“ fragen wir die Inhaberin. „Dieses Zentrum ist oder soll ein Ort der Begegnung der besonderen Art sein bzw. werden“, meint Frau Lemke. 

„Hier soll das Miteinander und Füreinander im Vordergrund stehen. Es soll ein ehrlicher Ort sein, wo Menschen offen miteinander umgehen dürfen und die Masken fallen lassen.“

Mensch sein dürfen mit allen Schwächen, Makeln und Problemen – und das ohne belächelt zu werden oder dass man sich schämen muss, das ist die Vision von Frau Lemke.

„In diesem Zentrum darf man seine Ängste äußern und im besten Fall Hilfe, Unterstützung oder einen Wegweiser erfahren“, erklärt sie weiter.

Und auf die Frage, warum sie das Zentrum im Herzen von Würselen in der oberen Kaiserstraße gegründet hat, antwortet sie: „Weil es mir ein innerstes Bedürfnis ist, den Menschen mit meinen Erfahrungen zur Seite zu stehen. Das ist dadurch entstanden, dass ich in meinem Leben sehr viel Hilfe erfahren durfte. Wenn man solche Hilfe bekommt, dann macht das ein gutes Gefühl, dass ich gern weiterreichen möchte.“

Im Idealfall stellt sich die gebürtige Würselenerin vor, dass es sich herumspricht und dass es auch an anderen Orten solche Begegnungsstätten geben wird, da solche Orte gerade in der heutigen Zeit etwas Hoffnung und Licht ins Dunkel bringen.

„Viele Menschen erzählen mir im Vertrauen von Ihren Sorgen und was sie belastet. Jeder braucht mal eine helfende Hand!“ meint die 50jährige ernst und ihr ist anzusehen, dass Sie weiß, wovon sie spricht.

„Es gibt Tauschbörsen und Lebensmittelbörsen, warum sollten die Menschen nicht auch ihre Probleme und Ängste austauschen und dadurch Hilfe erfahren? So stelle ich mir das vor. Und wenn sie wieder Mut bekommen haben, dann können Sie anderen wieder etwas Gutes tun.“

„Bekommen Sie denn Unterstützung – zum Beispiel von staatlicher Stelle?“, wollen wir wissen.

„Nein, natürlich nicht. Es gibt auch Mitmenschen, die hier Naserümpfend auf der Straße vorbeigehen und mit Gesundheit und Spiritualität nichts am Hut haben wollen. Das ist so schade! Diese Menschen wählen für sich einen anderen Weg. Man muss sie ziehen lassen, das ist einfach so. Diese Menschen lernen dann auf andere Art und Weise – das ist der freie Wille des Menschen“, sagte die Lebensberaterin, die auch für ihre Mitmenschen in die Karten schaut, gedankenverloren.

Und spinnt dann diesen Gedanken weiter: „Wenn man sich ein bisschen für seine Mitmenschen öffnet und sich umhört, wie es um das allgemeine Wohlbefinden des Einzelnen steht, dann kann einem nicht entgehen, dass es in den letzten Monaten für jeden Einzelnen extrem schwer geworden ist in dieser Gesellschaft überhaupt noch zu überleben.“ 

Als Beraterin für Menschen in Krisensituationen höre sie derzeit von vielen Seiten, dass die wirtschaftliche Entwicklung für den Durchschnittsmenschen nicht unbedingt rosig sei. Einige Bekannte im direkten Umfeld müssen in diesem Jahr sogar auf Weihnachtsgeschenke verzichten, weil sie nicht anders können.

„Die finanziellen Nöte der Menschen drücken letztlich nicht nur auf die Familien, sondern auch auf die Seele des Einzelnen. Und aus jeder seelischen Not wird auf Dauer eine körperliche Erkrankung. Ich finde, da muss man wenigstens versuchen ein wenig zu helfen, in dem man sich zumindest einmal die Probleme anhört und dann durch Rat – und hier und da auch mal durch Tat – zur Seite steht. Und wenn man nicht finanziell helfen kann, dann doch wenigstens emotional. Was vielleicht derzeit viel wertvoller ist als alles andere. Helfen sollten wir immer – nicht nur zu Weihnachten!“

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Text © Gudrun Anders, Fa. Spirit & Marketing
Ferberberg 11, 52070 Aachen, Tel. 0241 – 70 14 721

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Sonntag, 8. Dezember 2013

Spirit Story: Menschliche Verfehlungen

Moin moin!
Fotolia © Mary Camomile

Vor einigen Tagen musste ich mit mehreren Bekannten eines Bekannten ins rund 85 km entfernte Mönchengladbach fahren, um dort in einem Gerichtsprozess auszusagen. Wir entschieden uns, alle gemeinsam in zwei Autos zu fahren und anschließend dann gemeinsam dort Mittag zu essen.

Leider zogen sich die Verhandlungen hin, jede Befragung dauerte weit über eine halbe Stunde und es wurde viel später als zunächst angenommen. Mike, von Beruf Pfleger in einem Altenheim, wurde sehr nervös. Er wollte abends noch auf die Weihnachtsfeier seiner Firma, musste zuvor noch duschen und sich zurecht machen, einkaufen gehen und seiner Freundin etwas vorbeibringen. Es war abzusehen, dass er das alles nicht oder nicht opünktlich schaffen würde. Sein Stresspegel stieg stetig an.

MIke war der Fahrer des Autos, in dem wir fuhren. Der Eigentümer des Autos, ein älterer Mann, fühlte sich nciht ganz wohl und wollte nicht fahren, um uns nicht zu gefährden.

Mike versuchte mehrfach seine Freundin und Kollegen zu erreichen, wartete auf Rückrufe und wurde von Minute zu Minute nervöser. Selbst im Auto hörte er nicht auf zu telefonieren.

Abgesehen davon, dass es verboten ist beim Fahren zu telefonieren, fuhr er schon mit einem Auto, in dem er eigentlich keinen Versicherungsschutz hatte und brachte uns alle mehrfach in brenzlige Siutationen. Einmal fuhr nur über die Bordsteinkante, aber ein anderes Mal kam er einem abbiegenden Lkw verdächtig nahe.

Der EIgentümer des Autos sagte nichts, starrte nur geradeaus auf die Straße, meine Sitznachbarin hinten hielt sich schon die Hand vor die Augen und murmelte auf polnisch etwas vor sich hin. Möglicherweise ein kleines Stoßgebet.

Als er mit einer Hand telefonierend um einen stark befahrenen Kreisverkehr fuhr, darauf bedacht, ja nicht das Handy aus der Hand zu verlieren, bat ich ihn, doch mal tief Luft zu holen und sich zu beruhigen. "Das regelt sich schon, Mike. Hektik bringt dich auch nicht weiter."

"Ach, halt du doch deine blöde Klappe da hinten", raunzte er mich an. "Und sei ruhig, ich kann nicht telefonieren."

"Das finde ich unverschämt, Mike", meinte ich noch einigermaßen ruhig. "Fahr bitte die zwei Minuten an den Straßenrand, halt an und regel das. Die Zeit haben wir auch noch. Dann kommen wir wenigstens alle lebend nach Haus. Mir ist mein Leben noch wichtig."

Ein Fahrzeug, das er übersehen hatte, schnitt ihm gerade den Weg ab und er musste etwas hantieren. Dann brüllte er: "Mir ist dein scheiß Leben gerade völlig egal. Ich will bloß rechtzeitig zur Weihnachtsfeier."

Manchmal frage ich mich, wie egoistisch die Menschheit ist und wie wenig wir manchmal auf unsere Mitmenschen achten. Ich glaube, wir haben noch viel zu tun.

Alle menschlichen Verfehlungen
sind das Ergebnis eines Mangels an Liebe...

Alfred Adler

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren 2. Advent!

(c) Gudrun Anders

Samstag, 7. Dezember 2013

Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde

Fotolia © Ilka Wannhoff
Von meinen Kunden / Existenzgründern werde ich immer wieder gefragt, ob für die Ausübung einer Gesundheitspraxis zwingend eine Heilpraktiker-erlaubnis nötig ist.

Meiner Ansicht nach ist das so:

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden (am 2.3.2004 unter AZ: 1 BvR 784/03):

Wer die Selbstheilungskräfte eines Klienten durch Handauflegen aktiviert und für diese Zwecke keine (!) Diagnosen stellt, benötigt keine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz.

Ein Gesundheitspraktiker, der Reiki oder ähnliches anbietet, darf also - wenn er keine Diagnose stellt - mittels seiner Methode (Reiki, Matrix, Mentaltraining u.a.) die Selbstheilungskräfte aktivieren.


Freitag, 6. Dezember 2013

Humor gibt dem Leben Würze.

Humor gibt dem Leben erst Würze.
Lachen sie über Ihre Fehler,
aber lernen Sie aus ihnen;
scherzen Sie über Schwierigkeiten,
aber schöpfen Sie Kraft daraus;
machen Sie Späße über Probleme,
aber meistern Sie sie! 


Lucy M. Montgomery

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Wie lange lieben wir?

Gestern unterhielt ich mich mit einer Freundin über das Thema Liebe. Da kamen natürlich auch frühere Beziehungen zur Sprache und ob und wieviel und auch wie lange wir uns "geliebt" haben.

Mal waren es ein paar Monate gewesen, dann wieder viele Jahre. Aber wir stellten uns auch die Frage: Haben wir wirklich geliebt? Oder hatten wir uns für eine gewisse Zeit etwas zu geben? Und sind dann vielleicht auseinander gegangen, als wir uns nicht mehr brauchten?

In einem schönen FIlm "Eine zauberhafte Nanny" mit der wunderbaren Hauptdarstellerin Emma Thompson - ich hoffe, ihr kennt den Film - sagt die Nanny zu den chaotischen Kindern (Zitat):

Wenn ihr mich braucht,
mich aber nicht wollt,
dann muss ich bleiben.

Wenn ihr mich wollt,
aber nicht mehr braucht,
dann muss ich gehen.

Tja, brauchen oder nicht brauchen oder doch besser lieben, das ist hier heute die Frage ...


RESCUE REMEDY

Die Weisheit des Tages