Themen dieses Blogs:

Spiritualität, das Leben, Motivation, innen und außen, Impulse, Entspannung, ganzheitlich denken, Unternehmer sein, Märchen, Esoterik, Reiki, Energiearbeit, querdenken, Mensch sein, Erfolg, alternative Heilmethoden, Aura Soma, Zeitgeschehen, Selbstwert, Kommunikation, spirituelle Unternehmer, Advaita, Bachblüten, Liebe, Nondualität - u.a.

Dieses Blog durchsuchen

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Das Geheimnis des Lebens

Fotolia © Joachim Kant

Wenn der Teich austrocknet, und die Fische auf dem Trockenen liegen, genügt es nicht, sie mitdem eigenen Atem zu befeuchten oder mit Speichel zu benetzen, man muss sie zurückwerfen in die See. 

Versucht nicht, Menschen zu beleben durch Lehrmeinungen, werft sie zurück in die Wirklichkeit. Denn das Geheimnis des Lebens findet man im Leben selbst, nicht in Lehren über das Leben.

Anthony de Mello

Dienstag, 10. Dezember 2013

Montag, 9. Dezember 2013

„Helfen – nicht nur zu Weihnachten!“ - Spirituelles Zentrum Würselen



„Helfen – nicht nur zu Weihnachten!“

Würselen – In Würselen ist vor wenigen Wochen ein neuer Treffpunkt entstanden, das „Spirituelle Zentrum Würselen“ unter der Leitung von Karola Lemke.

„Warum ist das Zentrum anders als andere Begegnungsstätten?“ fragen wir die Inhaberin. „Dieses Zentrum ist oder soll ein Ort der Begegnung der besonderen Art sein bzw. werden“, meint Frau Lemke. 

„Hier soll das Miteinander und Füreinander im Vordergrund stehen. Es soll ein ehrlicher Ort sein, wo Menschen offen miteinander umgehen dürfen und die Masken fallen lassen.“

Mensch sein dürfen mit allen Schwächen, Makeln und Problemen – und das ohne belächelt zu werden oder dass man sich schämen muss, das ist die Vision von Frau Lemke.

„In diesem Zentrum darf man seine Ängste äußern und im besten Fall Hilfe, Unterstützung oder einen Wegweiser erfahren“, erklärt sie weiter.

Und auf die Frage, warum sie das Zentrum im Herzen von Würselen in der oberen Kaiserstraße gegründet hat, antwortet sie: „Weil es mir ein innerstes Bedürfnis ist, den Menschen mit meinen Erfahrungen zur Seite zu stehen. Das ist dadurch entstanden, dass ich in meinem Leben sehr viel Hilfe erfahren durfte. Wenn man solche Hilfe bekommt, dann macht das ein gutes Gefühl, dass ich gern weiterreichen möchte.“

Im Idealfall stellt sich die gebürtige Würselenerin vor, dass es sich herumspricht und dass es auch an anderen Orten solche Begegnungsstätten geben wird, da solche Orte gerade in der heutigen Zeit etwas Hoffnung und Licht ins Dunkel bringen.

„Viele Menschen erzählen mir im Vertrauen von Ihren Sorgen und was sie belastet. Jeder braucht mal eine helfende Hand!“ meint die 50jährige ernst und ihr ist anzusehen, dass Sie weiß, wovon sie spricht.

„Es gibt Tauschbörsen und Lebensmittelbörsen, warum sollten die Menschen nicht auch ihre Probleme und Ängste austauschen und dadurch Hilfe erfahren? So stelle ich mir das vor. Und wenn sie wieder Mut bekommen haben, dann können Sie anderen wieder etwas Gutes tun.“

„Bekommen Sie denn Unterstützung – zum Beispiel von staatlicher Stelle?“, wollen wir wissen.

„Nein, natürlich nicht. Es gibt auch Mitmenschen, die hier Naserümpfend auf der Straße vorbeigehen und mit Gesundheit und Spiritualität nichts am Hut haben wollen. Das ist so schade! Diese Menschen wählen für sich einen anderen Weg. Man muss sie ziehen lassen, das ist einfach so. Diese Menschen lernen dann auf andere Art und Weise – das ist der freie Wille des Menschen“, sagte die Lebensberaterin, die auch für ihre Mitmenschen in die Karten schaut, gedankenverloren.

Und spinnt dann diesen Gedanken weiter: „Wenn man sich ein bisschen für seine Mitmenschen öffnet und sich umhört, wie es um das allgemeine Wohlbefinden des Einzelnen steht, dann kann einem nicht entgehen, dass es in den letzten Monaten für jeden Einzelnen extrem schwer geworden ist in dieser Gesellschaft überhaupt noch zu überleben.“ 

Als Beraterin für Menschen in Krisensituationen höre sie derzeit von vielen Seiten, dass die wirtschaftliche Entwicklung für den Durchschnittsmenschen nicht unbedingt rosig sei. Einige Bekannte im direkten Umfeld müssen in diesem Jahr sogar auf Weihnachtsgeschenke verzichten, weil sie nicht anders können.

„Die finanziellen Nöte der Menschen drücken letztlich nicht nur auf die Familien, sondern auch auf die Seele des Einzelnen. Und aus jeder seelischen Not wird auf Dauer eine körperliche Erkrankung. Ich finde, da muss man wenigstens versuchen ein wenig zu helfen, in dem man sich zumindest einmal die Probleme anhört und dann durch Rat – und hier und da auch mal durch Tat – zur Seite steht. Und wenn man nicht finanziell helfen kann, dann doch wenigstens emotional. Was vielleicht derzeit viel wertvoller ist als alles andere. Helfen sollten wir immer – nicht nur zu Weihnachten!“

---------------------------------------------

Text © Gudrun Anders, Fa. Spirit & Marketing
Ferberberg 11, 52070 Aachen, Tel. 0241 – 70 14 721

---------------------------------------------

Sonntag, 8. Dezember 2013

Spirit Story: Menschliche Verfehlungen

Moin moin!
Fotolia © Mary Camomile

Vor einigen Tagen musste ich mit mehreren Bekannten eines Bekannten ins rund 85 km entfernte Mönchengladbach fahren, um dort in einem Gerichtsprozess auszusagen. Wir entschieden uns, alle gemeinsam in zwei Autos zu fahren und anschließend dann gemeinsam dort Mittag zu essen.

Leider zogen sich die Verhandlungen hin, jede Befragung dauerte weit über eine halbe Stunde und es wurde viel später als zunächst angenommen. Mike, von Beruf Pfleger in einem Altenheim, wurde sehr nervös. Er wollte abends noch auf die Weihnachtsfeier seiner Firma, musste zuvor noch duschen und sich zurecht machen, einkaufen gehen und seiner Freundin etwas vorbeibringen. Es war abzusehen, dass er das alles nicht oder nicht opünktlich schaffen würde. Sein Stresspegel stieg stetig an.

MIke war der Fahrer des Autos, in dem wir fuhren. Der Eigentümer des Autos, ein älterer Mann, fühlte sich nciht ganz wohl und wollte nicht fahren, um uns nicht zu gefährden.

Mike versuchte mehrfach seine Freundin und Kollegen zu erreichen, wartete auf Rückrufe und wurde von Minute zu Minute nervöser. Selbst im Auto hörte er nicht auf zu telefonieren.

Abgesehen davon, dass es verboten ist beim Fahren zu telefonieren, fuhr er schon mit einem Auto, in dem er eigentlich keinen Versicherungsschutz hatte und brachte uns alle mehrfach in brenzlige Siutationen. Einmal fuhr nur über die Bordsteinkante, aber ein anderes Mal kam er einem abbiegenden Lkw verdächtig nahe.

Der EIgentümer des Autos sagte nichts, starrte nur geradeaus auf die Straße, meine Sitznachbarin hinten hielt sich schon die Hand vor die Augen und murmelte auf polnisch etwas vor sich hin. Möglicherweise ein kleines Stoßgebet.

Als er mit einer Hand telefonierend um einen stark befahrenen Kreisverkehr fuhr, darauf bedacht, ja nicht das Handy aus der Hand zu verlieren, bat ich ihn, doch mal tief Luft zu holen und sich zu beruhigen. "Das regelt sich schon, Mike. Hektik bringt dich auch nicht weiter."

"Ach, halt du doch deine blöde Klappe da hinten", raunzte er mich an. "Und sei ruhig, ich kann nicht telefonieren."

"Das finde ich unverschämt, Mike", meinte ich noch einigermaßen ruhig. "Fahr bitte die zwei Minuten an den Straßenrand, halt an und regel das. Die Zeit haben wir auch noch. Dann kommen wir wenigstens alle lebend nach Haus. Mir ist mein Leben noch wichtig."

Ein Fahrzeug, das er übersehen hatte, schnitt ihm gerade den Weg ab und er musste etwas hantieren. Dann brüllte er: "Mir ist dein scheiß Leben gerade völlig egal. Ich will bloß rechtzeitig zur Weihnachtsfeier."

Manchmal frage ich mich, wie egoistisch die Menschheit ist und wie wenig wir manchmal auf unsere Mitmenschen achten. Ich glaube, wir haben noch viel zu tun.

Alle menschlichen Verfehlungen
sind das Ergebnis eines Mangels an Liebe...

Alfred Adler

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren 2. Advent!

(c) Gudrun Anders

Samstag, 7. Dezember 2013

Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde

Fotolia © Ilka Wannhoff
Von meinen Kunden / Existenzgründern werde ich immer wieder gefragt, ob für die Ausübung einer Gesundheitspraxis zwingend eine Heilpraktiker-erlaubnis nötig ist.

Meiner Ansicht nach ist das so:

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden (am 2.3.2004 unter AZ: 1 BvR 784/03):

Wer die Selbstheilungskräfte eines Klienten durch Handauflegen aktiviert und für diese Zwecke keine (!) Diagnosen stellt, benötigt keine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz.

Ein Gesundheitspraktiker, der Reiki oder ähnliches anbietet, darf also - wenn er keine Diagnose stellt - mittels seiner Methode (Reiki, Matrix, Mentaltraining u.a.) die Selbstheilungskräfte aktivieren.


Freitag, 6. Dezember 2013

Humor gibt dem Leben Würze.

Humor gibt dem Leben erst Würze.
Lachen sie über Ihre Fehler,
aber lernen Sie aus ihnen;
scherzen Sie über Schwierigkeiten,
aber schöpfen Sie Kraft daraus;
machen Sie Späße über Probleme,
aber meistern Sie sie! 


Lucy M. Montgomery

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Wie lange lieben wir?

Gestern unterhielt ich mich mit einer Freundin über das Thema Liebe. Da kamen natürlich auch frühere Beziehungen zur Sprache und ob und wieviel und auch wie lange wir uns "geliebt" haben.

Mal waren es ein paar Monate gewesen, dann wieder viele Jahre. Aber wir stellten uns auch die Frage: Haben wir wirklich geliebt? Oder hatten wir uns für eine gewisse Zeit etwas zu geben? Und sind dann vielleicht auseinander gegangen, als wir uns nicht mehr brauchten?

In einem schönen FIlm "Eine zauberhafte Nanny" mit der wunderbaren Hauptdarstellerin Emma Thompson - ich hoffe, ihr kennt den Film - sagt die Nanny zu den chaotischen Kindern (Zitat):

Wenn ihr mich braucht,
mich aber nicht wollt,
dann muss ich bleiben.

Wenn ihr mich wollt,
aber nicht mehr braucht,
dann muss ich gehen.

Tja, brauchen oder nicht brauchen oder doch besser lieben, das ist hier heute die Frage ...


Mittwoch, 20. November 2013

Der Herbst ist gekommen


Glück

Der Klang des Lachens ist noch immer klar in meiner Erinnerung.
Der Herbst ist gekommen und die bunten Blätter beginnen ihren Tanz zur Erde.
Ich höre wie die Regentropen an mein Fenster prasseln.
Der Duft des feuchten Waldes erfüllt mein ganzes Sein.
Ich komme nachhause in diesem weiten Universum.

Thay Giac Than

Mittwoch, 6. November 2013

ALLEINSEIN UND STILLE

++ Zitat ++

Fotolia © Odd Stuff

Alleinsein und Stille sind zwei Erscheinungen einer einzigen Erfahrung, zwei Seiten der selben Münze. Wenn man Stille erfahren möchte, muss man in sein totales Alleinsein gehen. Sie ist dort zu finden.

Wir werden allein geboren, wir sterben allein.

Zwischen diesen zwei Gegebenheiten schaffen wir Tausend und eine Täuschung darüber, dass wir zusammen sind - mit allen Arten von Beziehungen, Freunden und Feinden, Lieben und Hassbeziehungen, Nationen, Rassen, Religionen.

Wir erschaffen alle Arten von Einbildungen, nur um einer Tatsache zu entgehen: dass wir alleine sind.

Doch was auch immer wir tun, die Wahrheit kann nicht verändert werden. Es ist so, und statt zu versuchen dem zu entfliehen, ist der beste Weg diese Wahrheit zu genießen.

Dein eigenes Alleinsein zu genießen, das ist was Meditation ausmacht. Der Meditierende ist jemand, der tief in sein Alleinsein eintaucht, und der weiß, dass wir allein geboren werden, dass wir allein sterben werden, und in der Tiefe allein leben.

Warum also nicht erfahren, was dieses Alleinsein ist? Es ist unsere wahre Natur, unser reines Sein.

Osho

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Immer das bekommen, was man möchte ...

Fotolia © pioregur

Ein Wanderer:
"Wie wird das Wetter heute?"

Der Schäfer:
"So, wie ich es gerne habe."

"Woher wißt ihr, dass das Wetter so sein wird, wie Ihr es liebt?"

"Ich habe die Erfahrung gemacht, mein Freund, dass ich nicht immer das bekommen kann, was ich gerne möchte. Also habe ich gelernt, immer das zu mögen, was ich bekomme. Deshalb bin ich ganz sicher: das Wetter wird heute so sein, wie ich es mag."

Anthony de Mello

Dienstag, 15. Oktober 2013

Selbstbestimmt leben

Fotolia © JWPhoto
Ich fand gerade folgendes Zitat:

Du verlierst mich nicht,
wenn ich selbstbestimmt lebe.
Du verlierst mich erst,
wenn ich unterdrückt lebe,
weil ich genau dann nämlich 

gar nicht mehr lebe.
Gökcen Medik

Ist es nicht oftmals eine der größten Ängste von Eltern, die Kinder zu verlieren, wenn sie anfangen, ihren eigenen Weg zu gehen?

Ist Unterdrückung nicht eines der Machtmittel, die heute am meisten angewandt werden?

Leben wir denn ?

Wie würden wir besser leben?

Ich lebe gut, wenn ich jetzt zum Sport gehe. Und ihr ??

LG
Gudrun

Samstag, 5. Oktober 2013

Gegen den Wind ...

Fotolia © Aaron Kohr
Moin moin!

Ich frag einfach mal in die Runde - gibts auch bei euch seit einigen Tagen wieder so etwas wie "Gegenwind"?

Manchmal scheinen die Dinge ja "im FLow" zu sein. An anderen Tagen scheint ein Sturm übers Land zu ziehen, den man so eigentlich nicht haben wollte ...

Astrologen machen das vielleicht an der Sternenkonstellation fest. Andere an den gehegten Gedanken. Und sicher kann man noch so manch andere Philosophie darum aufbauen.

Bei mir gibts seit zwei Tagen diesen "Gegenwind" in meinem Leben. Und ich für mich habe beschlossen, es als Motivation zum abheben zu sehen.

Wenn sich alles gegen Sie zu verschworen haben scheint,
denken Sie daran,
dass das Flugzeug gegen den Wind abhebt,
nicht mit ihm!

Henry Ford

Na dann mal guten FLug ins WOchenende!

Gudrun

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Antipathie ...

Fotolia © Peter Thornhill
Moin moin !

Vor einigen Wochen blieb ich abends beim zappen an einer alten Schnulze hängen - Bodyguard.

Es lief gerade eine Szene zwischen Whitney Houston und Kevin Costner, wo es um seinen Job ging und wie ernst er den nehmen würde. Spontan habe ich mir einen Spruch gemerkt, der mich sehr ansprach:

Antipathie ist ein Luxus,
den ich mir nicht leisten kann.
Kevin Costner in "Bodyguard"

Hm - ich bin ganz schön luxuriös, wenn man das so nimmt. Ich erlaube mir Antipathie und zwinge mich nicht dazu jemandem freundlich zu sein, den ich nicht mag oder der offensichtlich etwas gegen mich hat.

Sollte man sich diesen Luxus erlauben oder immer gute Miene zu bösem Spiel machen. Muss man immer freundlich sein?

Sollte man, wie in dem Film, Kevins Meinung teilen und als Selbständiger immer freundlich sein / bleiben, um einen Auftrag zu bekommen??

 Ich bin gespannt auf eure Meinung!

Einen freundlichen Tag wünscht euch
Gudrun



Samstag, 28. September 2013

Wer sich selber kennt, ist weise.

Wer andere kennt, ist klug.
Wer sich selber kennt, ist weise.
Wer andere besiegt, hat Kraft.
Wer sich selber besiegt, ist stark.
Wer sich durchsetzt, hat Willen.
Wer sich selber genügt, ist reich.
Wer seinen Platz nicht verliert,

hat Dauer.
Wer auch im Tode nicht untergeht, der lebt.


Laotse

Mittwoch, 25. September 2013

Wenn man das Vertrauen verloren hat ...

Fotolia © Yann Gourvennec
Vertrauen zu haben oder nicht, macht für uns Menschen emotional einen großen Unterschied. Ich fand einen sehr schönen Text zum Thema:

+++ Zitat +++

Verlorenes Vertrauen?

Zu den schlimmsten Erfahrungen im Leben zählt es, wenn ein Mensch sein Vertrauen in dich verloren hat. Und am schlimmsten ist es, wenn dies aufgrund von Missverständnissen geschehen ist.

Verlorenes Vertrauen – ein Messer, das beide Herzen spaltet. Die Liebe steht in einem solchen Fall vor ihrer größten Herausforderung – sie versucht in luftleerem Raum zu atmen, bemüht sich auf bodenlosem Grund erneut zu wurzeln.

Hier gibt es, wie immer, zwei Möglichkeiten: Das Vertrauen kann geheilt werden, weil die Liebe da ist, oder es bleibt verloren, weil keine Liebe da ist.

Natürlich hinterlässt Vertrauensbruch eine Narbe, aber Narben sind ein Zeichen dafür, überlebt zu haben. Und was die Verbindung zwischen zwei Menschen stark macht, das ist nicht der Zuckerguß, sondern es sind die Krisen, die man gemeinsam durchgestanden hat. Erst in der Krise zeigt sich, was eine Verbindung bedeutet und wie stark sie wirklich ist.

Es ist von großer Bedeutung, die Ideale, die dir Hollywood-Liebesfilme, Herzchenromane und Esoterik-Bullshitter ins Hirn geklopft haben, endlich zu Grabe zu tragen und der Wahrheit ins Gesicht zu blicken: Liebe birgt auch Schmerz in sich, Liebe fordert dich heraus, denn Liebe ist die gefährlichste Sache der Welt – sie kann dein kostbares Paradigma, deine gesamte hübsche Welt auf den Kopf stellen; und du hast keine Ahnung, was in einer Upside-Down-Welt möglich ist, solange du dich nicht voll und ganz der Liebe auslieferst.

Liebe kann nur in Hingabe in ihrer ganzen Herrlichkeit erfahren werden. Dazu ist Mut gefragt. Hingabe ist eine Form von Freiheit – der höchste Ausdruck von Vertrauen. Wer immer wieder vertraut, der ist frei von irrationalen Ängsten, der ist frei und heil wie ein Kind.

Wenn du aber Wunden lecken willst, wenn du weiterhin Opfer spielen willst, wirst du nicht im vollen Umfang zum Liebenden. Du wirst ein gebücktes, ängstliches Wesen bleiben. Liebe gibt keine zweite Chance – Liebe gibt jede Chance, immer.

Da wir aber in einer Welt leben, in der Partnerschaften Konsumgut sind, da wir nicht mehr reparieren, sondern wegwerfen, ist es kein Wunder, dass manche sich als Rechtfertigung dafür das verlorene Vertrauen wählen. Liebe steht über diesen Dingen, selbst wenn sie oftmals Zeit gewährt, bis Wunden zu Narben wachsen.

Das ist ein harter Fakt, aber es ist Fakt.

text: David P. Pauswek – der Andersmensch, © 2013

Samstag, 21. September 2013

Niemand möchte wirklich frei sein

Fotolia © Alena Yakusheva

++ Zitat ++

Niemand möchte wirklich frei sein

Jeder möchte Freiheit, zumindest sagt jeder das. Aber niemand ist wirklich frei, und niemand möchte wirklich frei sein, denn Freiheit bringt Verantwortung.

Freiheit kommt nicht allein.

Und abhängig zu sein ist einfach: Du trägst keine Verantwortung, die Verantwortung trägt die Person, von der du abhängig bist.

So haben die Menschen einen schizophrenen Lebensstil kreiert. Sie reden von Wahrheit, sie reden von Freiheit, und sie leben in Lügen, sie leben in Sklaverei – viele Arten von Sklaverei, denn jede Sklaverei befreit dich von Verantwortung.

Ein Mensch, der wirklich frei sein will, muss viel Verantwortung übernehmen. Er kann seine Verantwortung nicht auf andere abwälzen.

Was auch immer er tut, was auch immer er ist, er ist verantwortlich.

Zitat aus: Osho, The Path of the Mystic

Montag, 16. September 2013

Vom Suchen und Finden

Wenn jemand sucht, dann geschieht es leicht, dass sein Geist nur noch das Ding sieht, das er sucht - dass er nichts zu finden, nichts in sich einzulassen vermag, weil er immer nur an das Gesuchte denkt, weil er ein Ziel hat, weil er vom Ziel besessen ist. 
Suchen heißt: ein Ziel haben. 
Finden aber heißt: frei sein, offen stehen,
kein Ziel haben.

Hermann Hesse

Sonntag, 15. September 2013

Egal wie du aussiehst ...

Scheißegal wie du aussiehst oder welche Behinderung du hast - mach das Beste aus deinen Talenten!

Schau dir diese X-Faktor-Episode an und staune!


Samstag, 14. September 2013

Coaching wie es sein sollte!

Spontan entstanden aus der guten Laune heraus - Coaching, wie es sein sollte: schnell, einfach, unverständlich (wegen Gibberish) aber umso effektiver, weil's viel zu lachen gibt.

Viel Spaß!

Freitag, 13. September 2013

Mit Ego lebt sich's besser ...



Fotolia © paphon
Newsletter Nisarga.de vom 12. September 2013
Herausgegeben von Hermann R. Lehner

Die sogenannte Ego-Auflösung

Ist mit der sogenannten Auflösung des Egos wirklich das gemeint, was sehr viele darunter verstehen? Ist es so zu verstehen – wie es sehr häufig aufgefasst wird –, dass die bis dahin (vermeintliche) Person quasi verschwunden ist und dann irgendwie so ein immer freundlicher, besserer Zombie (oder so eine Art heiliger „Neutrino“) herumläuft? Das ist ganz sicherlich nicht so.

Grundsätzlich sollte man das Wort Ego erst einmal unter die Lupe nehmen. Wenn wir uns vor Augen halten, dass die Person nur eine Idee ist, es keine Personen im herkömmlich verstandenen Sinn gibt, so gibt es auch kein Ich oder Ego, so wie man sich das für gewöhnlich vorstellt. Ein persönliches Ego ist – im Sinne der Selbst-Verwirklichung – nur eine falsche Idee. Äußerst verbreitet zwar, aber dennoch falsch.

Da laufen nun jede Menge Körper durch die Gegend, von denen jeder ein Hirn hat. Die Erfahrungen, die hierin gespeichert werden, erzeugen dort bei jedem Reiz von Außen Vorstellungen und Meinungen, die dann meist in Reaktionen und Taten und (neue) Schlussfolgerungen etc. – umgesetzt werden. 

Durch die Annahme – vor allem hervorgerufen dadurch, dass nur über diesen einen Köper gefühlt und wahrgenommen werden kann –, man wäre (als Mensch) nicht nur Körper mit Hirn, sondern damit auch ein separates, eigenständiges Einzelwesen (so kommt es ja dem einzelnen vor), wird dieses vermeintliche, selbstbestimmende Wesen im Allgemeinen als „Ich“ oder „Ego“ bezeichnet. 

Doch, so kann ich fragen, wie könnte sich jemals diese Summe der Erinnerungen auflösen, solange der Körper lebt? Selbst der „heiligste Heilige“ vergisst nicht, was man auf‘m Klo macht! Würde sich dieses Ego tatsächlich auflösen, er wüsste selbst das nicht mehr. Das kann also sicherlich nichts mit der sogenannten oder vermeintlichen Egoauflösung zu tun haben.

Das Wort Ego wird abgeleitet vom altindischen Wort „aham“ und bedeutete: „Hierheit“. Oft wird dieses Wort auch als „Ich bin“ bezeichnet. „Ich bin“ und damit die tatsächliche Bedeutung des Wortes „Ego“ ist dieses reine Gefühl der unpersönlichen Anwesenheit, das reine Sein ohne die „menschlichen“ oder „persönlichen“ Attribute. Ein Zustand, der zwar – solange der Körper existiert – immer vorhanden ist, aber eben einen Teil der Suche ausmacht, da man sich dessen normalerweise nicht „bewusst“ ist.

Dieses „tatsächliche“ Ego kann im normalen Leben nicht aufgelöst werden, denn dann wäre auch keine „Hierheit“ mehr vorhanden, die diese Welt wahrnehmen könnte.

Das Ego ist tatsächlich nur „aufgelöst“ (oder soll ich sagen: nicht vorhanden), wenn damit auch die Welt verschwunden ist. Ein Zustand, den jeder beim Einschlafen erfährt. Ego weg, Welt weg!

Beim vollständigen „Erwachen in die Realität“ (Verwirklichung) wird durchschaut – und das nicht nur „verbal“ – dass die Welt nur eine Illusion, ein Traum ist, und somit wird auch das „Ego“ als ebenso unwirklich durchschaut. Als ein ebenso unwirkliches „Ich“ ist es dennoch da. Hierheit bleibt Hierheit.

Es wird oft geglaubt, dass dann, wenn man durchschaut hat, dass es im höheren Sinne „Ich“ und „Du“ gar nicht gibt, nun auch jegliches Ego sich aufgelöst hat. Ich halte das für einen Irrtum – oder zumindestens für eine etwas verdrehte Darstellung. Man kann durchaus zu dem Punkt kommen, an dem man erkennt oder besser: völlig durchschaut hat, dass „Ich“ und „Du“ falsche Ideen sind, und man kann dabei auch gerne glauben wollen, dass alles unwirklich ist, aber das im täglichen Leben wirklich voll und ganz „leben zu können“ (nennen wir es mal so), ist noch ganz etwas anderes.

Wenn die Welt tatsächlich als völlig unwirklich „erlebt“ wird, kann man sagen sie existiert nicht (wirklich). Dann ist auch diese „Hierheit“ – und damit jegliches „Ego“ im ursprünglichen Sinn – verschwunden. Doch das bedingt auch, dass man im Grunde mit der Welt nicht mehr viel zu tun hat. 

Doch solange die Welt da ist, ist auch eine Verstrickung (Ego) darin jederzeit möglich. Deshalb wird immer wieder berichtet, dass selbst „Heilige“ zurückfallen, wenn sie den Fehler machen, in der Welt wieder etwas wollen oder sich engagieren usw.

Eine schöne Geschichte, die das verdeutlicht, gibt es über den Heiligen Tukaram (17. Jahrhundert). Seine Frau bekam von ihren Eltern Chillies, und er sollte sie am Markt verkaufen. Doch er wollte sich nicht auf weltliche Dinge (Ego, Hierheit, Hiersein also) einlassen, verschenkte die Chillies auf dem Markt und kam bald wieder nach Haus. Seiner Frau antwortete er auf die Frage, wieso er schon wieder da ist: „Sind schon alle weg.“ Auf die Frage, wo das Geld ist, sagte er nur: „Das kommt später!“

Im frage mich hier natürlich am Rande, was seine Frau wohl bei dieser Antwort gedacht haben wird? Vielleicht: „Diese Heiligen … im Prinzip zu allem fähig, aber im Grunde zu nichts mehr zu gebrauchen!“

Man sollte es richtig verstehen: Wenn voll und ganz das „Ich existiere nicht!“ („Na aham“, „Ich bin nicht“) durchdrungen wurde, dann ist man (ohne jeglichen „Ich“-Gedanken - oder -gefühl) die höchste Realität (Parabrahman) und in die „Realität erwacht“. 

Man sollte hierbei dennoch nicht sagen, dass sich das Ego tatsächlich aufgelöst hat, sondern es ist vielmehr so, dass man das Ego (das ja schließlich gebraucht wird, damit Körper/Verstand weiter vernünftig funktionieren) wieder im Griff hat. 

Somit wird auch klar, warum nach dem „Erwachen“ keine „Neutrinos“ herumlaufen. Und wenn einem dann doch mal so einer über den Weg läuft, sollte man dem vielleicht sagen, dass er da wohl eher was falsch verstanden hat.

„Sag‘ zum Ego, ‚Du hast mir zu gehorchen, nicht ich dir!‘.
Der Meister gibt dir diese Macht, dein Ego zu befehlen.
Ob du das Ego dann vernichtest oder nicht, ist deine Wahl.“

[Sri Ranjit Maharaj – aus „Illusion vs. Reality“]


Alles Liebe
Nisarga.de - Hermann R. Lehner
Ruckerting 7
D-83112 Frasdorf
www.nisarga.de

Donnerstag, 12. September 2013

Im Gesundheitswesen muss sich etwas ändern!

Fotolia © lofik
Ärzte ... arrggllll
Ein Erlebnis von heute morgen:

Anruf beim Arzt wg. Termin für ein Rezept für eine neue Sportbandage.

Ich:
Ich hätte gern einen Termin bei Dr. xy.

Arzthelferin:
Worum gehts denn?

Ich:
Ich hätte gern eine neue Sportbandage für meinen Fuß.

Arzthelferin:
Ja, dann brauchen Sie einen Termin.

Ich:
Deshalb rufe ich ja an.

Arzthelferin:
Dann müssen SIe aber auch untersucht werden. Ich sehe hier in den Unterlagen, sie waren schon seit 3 Jahren nicht mehr da.

Ich:
Danke, ich brauche keine Untersuchung. Mir gehts gut und bin ärztlich gut betreut. Ich brauche nur ein Rezept für eine neue Sportbandage. Meine alte ist kaputt.

Arzthelferin:
Das entscheiden doch nicht sie, wann sie eine Untersuchung brauchen.

Ich:
Klar entscheide ich das, wer soll denn sonst für mich entscheiden?

Arzthelferin:
Wann sie ne Untersuchung brauchen, entscheidet immer noch der Arzt. Wenn sie ärztlich gut betreut werden, kann ihnen ja auch ein anderer Arzt ein Rezept ausstellen.

Ich:
Nein, tun die nicht, denn die wissen nichts von dem damaligen Unfall und die Untersuchungen.

Arzthelferin:
Achja. Na, dann müssen sie das der Ärtzin sagen, damit die entscheidet, ob sie eine Untersuchung bekommen oder nicht.

Ich:
Kriege ich jetzt einen Termin? Oder soll ich woanders hingehen?

Arzthelferin:
Ja, ich such ja schon. Mein Gott.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Ist das normal oder lebe ich auf dem falschen Planeten???


Liebe Ärtze und Arzthelferinnen!

Zu Ihnen kommen Menschen, die nicht nur Geld bringen wollen, sondern auch menschenwürdig behandelt werden möchten. Es gibt Menschen, die durchaus in der Lage sind, allein zu entscheiden und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Nur weil diese zu Ihnen kommen, heißt das nicht, dass es Menschen zweiter Klasse sind!



(c) Gudrun ANders


Samstag, 7. September 2013

Den DIngen geht der Geist voran

Fotolia © theogott
Moin moin!

Heute kommt bei mir einmal Buddha zu Wort. Ich liebe diese Worte:

Den Dingen geht der Geist voran:
der Geist entscheidet:
Kommt aus getrübtem Geist
dein Wort und dein Betragen,
So folgt dir Unheil,
wie dem Zugtier folgt der Wagen.

Den Dingen geht der Geist voran;
der Geist entscheidet:
Entspringen reinem Geist
dein Wort und deine Taten,
So folgt das Glück dir nach,
unfehlbar wie dein Schatten."

Na dann auf auf !! An diesem WE ist doch eine schöne Möglichkeit den "reinen Geist" auszuprobieren! 

Ich wünsch euch eine tolle Zeit!

LG
Gudrun

Mittwoch, 4. September 2013

Wollen wir Menschen (mehr) Fröhlichkeit ?

Moin moin!

Mich beschäftigte vorgestern eine Frage:
Wollen wir Menschen (mehr) Fröhlichkeit ?

Ich habe schon lange einen Facebook-Account, poste hier gern, hab viele "Freunde" hier, chatte gelegentlich mal, wenn ich Zeit dazu finde. Ich stelle mal Bilder oder Sprüche ein und es kommen regelmäßig auch ein paar Kommentare von meinen Facebook-Freunden.

Interessant ist zu beobachten, worauf die Menschen reagieren. Frage ich nach einem kurzen PC-Rat, bekomme ich ihn ziemlich sicher. Meckere ich über meine Haare, melden sich viele Frauen zu Wort, denen es so oder so ähnlich geht. Oder sie bauen mich mit ein paar gut gemeinten Sätzen wieder auf.

Über das Haarthema kam meine bisher längste Kommunikation zustanden, weil ich sehr viele in die Diskussion mit einmischten.

Und gestern bekam ich die meisten Likes. Ich habe ein - für mich mißglücktes - Foto bei einem Lachanfall online gestellt (s. oben). Es sollte ein neues Foto für einen Blog werden. Und weil ich es selbst lustig fand, wollte ich meine Facebook-Freunde damit auch belustigen. Resonanz hatte ich nur wenig erwartet. Aber die Likes schossen sehr schnell in die Höhe.

Und damit bin ich bei meiner Ausgangsfrage:
Wollen wir Menschen (mehr) Fröhlichkeit ? Haben wir die Nase voll von all den anderen Dingen, so dass wir uns freuen, wenn uns etwas aufheitert?

Ich freue mich auf Statements!

Einen schönen Tag wünscht
Gudrun

P.S.
Wollt ihr mit mir bei Facebook befreundet sein? Frag die Freundschaft einfach an:
https://www.facebook.com/gudrun.anders


Montag, 2. September 2013

Die Welt braucht Frauen und Männer, die ...



Fotolia © nancy artieres
Die Welt braucht Frauen und Männer,
die nicht gekauft werden können,
die ihre Versprechen halten,
die Charakter über Geld stellen,
die eine Meinung und Willen besitzen,
die innere Größe über äußere Karriere stellen,
die nicht zögern, Glaubensschritte zu wagen,
die ihre Identität nicht in der Menge verlieren,
die ehrlich im Kleinen wie im Großen sind,
die keinen Kompromiss mit Falschheit eingehen,
deren persönliche Ambitionen nicht auf persönliche Vorteile eingeschränkt sind,
die nicht sagen: "Wir machen es, weil alle anderen es auch machen",
die ihren Freunden bei Erfolg und Misserfolg treu bleiben,
die nicht glauben, dass Raffinessen, Tricks und Berechnungen die einzigen Schlüssel zum Erfolg sind,
die sich nicht schämen, für die Wahrheit zu stehen, auch wenn sie unpopulär ist,
die mit Entschiedenheit "NEIN" sagen können,
auch wenn alle Welt "JA" sagt.

Dr. Elijah Morgan Peter Riederer

Samstag, 31. August 2013

Kurzgeschichte - Der letzte Tag

Fotolia © paradise
Der letzte Tag

Dies ist die wahre Geschichte eines chinesischen Geschäftsmannes, der mit sich selbst, seinen Beziehungen und mit seinem Geschäft mehr als unzufrieden war.

Seine Frau wollte sich von ihm trennen, sein Geschäft war verschuldet, und er war müde seiner Kraft- und Mutlosigkeit. Als er eines Abends Bilanz über sein Leben zog, beschloss er, sich am übernächsten Tag umzubringen. Nach diesem Entschluss sah er dem nächsten und letzten Tag in seinem Leben gelassen entgegen.

Sein letzter Tag brach an. Froh über das nahe Ende seines Leidens, genoss er an diesem Tage in Ruhe sein Frühstück und fand sogar liebe und lobende Worte für seine Frau.

Heiter verabschiedete er sich und machte noch einen Umweg zu seinen alten Freunden, für die er schon Jahre keine Zeit mehr hatte. Zu jedem sprach er gütige, wohlwollende Worte, hatte Zeit und ein Ohr für ihre Probleme, auch ein stilles, ruhiges Lächeln für jeden.

Er genoss die Morgensonne auf dem Weg ins Geschäft. Dort nahm er sich seiner Kunden ganz besonders herzlich und fair beratend an. Frei jeglicher Verkaufserwartung präsentierte er seine Produkte mit großer Rücksicht auf den wirklichen Bedarf der Kunden.

Als er am Abend Kasse machte, stellte er fest, dass an diesem Tag ein riesiger Gewinn gemacht worden war. Zu Hause empfing ihn seine Frau wie in den Anfangszeiten seiner Ehe und servierte ihm sein Lieblingsmahl mit größter Aufmerksamkeit. In der kommenden Nacht erkannte er, dass es eigentlich keinen Grund mehr für seinen geplanten Selbstmord gab.

Der Grund dafür war: Er hatte seine Einstellung zum Leben geändert; und das Leben hatte es ihm gedankt. So beschloss er, von nun an jeden Tag als seinen "letzten Tag" auf Erden zu leben.

(Autor nicht bekannt)

Freitag, 30. August 2013

Eine Welt ohne Liebe?

Fotolia © Marzanna Syncerz

Wenn kleine Kinder nicht liebevoll in den den Armen gehalten werden, können sie autistisch werden, ja sogar sterben.

Das Kinder Liebe brauchen wird allgemein akzeptiert,aber ab welchem Alter brauchen wir sie denn nicht mehr?

Wir brauchen sie immer. Wir brauchen sie für ein glückliches Leben, wie wir Sauerstoff brauchen, um überhaupt leben zu können.

Im Grunde ist das alles nicht so geheimnisvoll.

Ohne die Liebe ist diese Welt einfach kein sonderlich anziehender Ort.

Marianne Williamson

Sonntag, 25. August 2013

Wahrheit oder Pflicht ?

Fotolia © gee1999

Sonntagmorgen - eigentlich wollte ich ausschlafen, denn ich hatte spät noch einem Film gesehen. Aber Nachbarshunde machten mir einen Strich durch die Rechnung. Ein unbekanntes Auto fuhr in früher Morgenstunde auf den Hof und die beiden taten ihr bestens, um den Eindringlng laut bellend zu vertreiben.

Eigentlich war es ihre Pflicht als Wachhunde, andererseits stört es doch. Meine Katze wurde dadurch auch geweckt und sprang kurzerhand mit einem Satz auf meinen Bauch, so dass ich vollends wach war.

Die morgendliche Pflichtübung begann - aufstehen und der Prinzessin des Hauses bitte pünktlich das Futter servieren ... Aber: War es lästige Pflicht? Oder tat ich es aus Liebe?

Zu was sind wir eigentlich wirklich verpflichtet? Gandhi hat eine Antwort darauf:

Ich bin der Wahrheit verpflichtet,
wie ich sie jeden Tag erkenne,
und nicht der Beständigkeit.

Mahatma Gandhi

Ich wünsche euch einen liebevollen Sonntag!
Gudrun

Donnerstag, 22. August 2013

Bitte kommuniziert und STOPPT PHUBBING !!!

Fotolia © ESGatell
Gestern abend waren "wir Mädels" mal wieder unterwegs. Es gab einen grausamen Moment für mich, wo ich nicht wusste, ob ich lachen oder weinen sollte:

Eine hantierte am Handy, um ihrem Freund eine SMS zu schicken. Die andere wühlte in ihrem Mini-I-Pad um die Fotos der letzten Wanderung rauszusuchen.

Wieder eine andere machte gerade mit dem Handy einen Mini-Film von uns. Und die vierte telefonierte gerade mit ihrer Tochter, um ihr einige Instruktionen für die Schlafenszeit zu geben.

Nummer 5 und ich sahen uns das Schauspiel an und zuckten mit den Schultern.

Ich finde, das ist PHUBBING !!!

Zitat:

Unter Phubbing (englisches Kofferwort aus phone (Telefon) und snubbing (von snub schroffe Ab-, Zurechtweisung[1]) versteht man die Angewohnheit sich mit dem Handy oder Smartphone zu beschäftigen, während man die Menschen, mit denen man gerade gesellschaftlich verkehrt, vernachlässigt. Phubbing wird von vielen Menschen als extrem unhöflich empfunden.

Inzwischen wurde von dem australischen Studenten Alex Heigh eine Initiative gegen Phubbing gegründet.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Phubbing

STOP PHUBBING !
http://stopphubbing.com/

Oder ???

Donnerstag, 15. August 2013

vergessen - erinnern - verstehen

Fotolia © Lilia Barladyan
Gestern war ich kurz vor der Verzweiflung. Ich machte mich nachmittags daran, den Entwurf meiner neuen Webseite zu bearbeiten. Die Webdesigner erzählten mir, welche tollen Sachen ich damit dann ganz leicht machen könne und wie klasse das alles sei. Sie zeigten es mir und teilweise erinnerte ich mich wieder an die Funktionsweise.

Ich tat, versuchte umzusetzen, aber nicht alles funktionierte. Manches, weil die Technik Fehler machte, manches, weil ich einfach nicht herausfand, wie es denn nun funktionieren soll.

Also, das war gar nicht meine Welt und dem Konfuzius, dem sag ich jetzt mal richtig Bescheid!

Erzähle mir und ich vergesse.
Zeige mir und ich erinnere.
Lass mich tun und ich verstehe!


Konfuzius

Ich mach mich mal wieder dran, es verstehen zu wollen. Versteht ihr das?

Einen schönen Tag wünscht
Gudrun

Dienstag, 13. August 2013

Wer nach der Uhr lebt ...

Fotolia © Donna-Marie
Moin moin!

Am Samstag fuhr ich kurz bei einer Bekannten vorbei, der ich versprochen hatte, einige Blumenableger vorbeizubringen, die sie im Garten pflanzen wollte.

Als ich klingelte, wirkte sie sehr erschreckt mich zu sehen.

"Oh Gott, Gudrun", rief sie mir aus dem Hausflur entgegen, "dich hab ich ja völlig vergessen." Sie sagte nicht 'guten Morgen' und sie bat mich auch nicht herein, nahm mir nur die Ableger aus der Hand und brachte sie eiligst in die Küche.

Wenn man weiß, dass sie Frührentnerin ist, ist das ein sehr ungewöhnliches Verhalten. Sie hantierte schnell mit etwas Wasser für die Blumen und jammerte dabei:

"Ich muss noch schnell einkaufen, denn meine Enkel kommen nachher. Und bevor die kommen, muss ich noch hier etwas geputzt haben, den Müll rausbringen, zur Post und ins Internet muss ich auch noch mal schauen, weil ich auf eine EMail warte. Ach ja und meinen Sohn muss ich noch anrufen, der ..."

Mir wurde schon vom Zuhören schwindelig und verabschiedete mich schnellstens. Meiner Bekannten ging bestimmt dieser Samstag irgendwie auf den Wecker ...

Wer nach der Uhr lebt, muss damit rechnen,
dass ihm sein Leben mit der Zeit auf den Wecker geht.

Ernst Ferstl

Später, als ihre Enkel da waren, rief sie an um sich zu entschuldigen, dass sie mich so abgefertigt hatte. All das Tun war ihr tatsächlich auf den Wecker gegangen. .. :o)

Wie viel tut ihr denn heute ??

Ich wünsch euch einen schönen Tag,
Gudrun

Montag, 12. August 2013

Jazzfestival Gemmenich 2013




3 Bands aus 3 Ländern im 3-Ländereck
Jazzfestival Gemmenich 2013

Aus der Konzertreihe KammerJazz – hier lädt Musiker Michael Tiefenbeck im privaten Rahmen Kollegen und Kolleginnen aus der Euregio zu kleinen gemeinsamen Konzerten nach Gemmenich ein - ist die Idee eines Jazzfestivals geboren.

Am 7. September 2013 findet nun das erste Jazzfestival Gemmenich mit 3 Band aus 3 Ländern im 3-Ländereck statt.

„Für uns in der Euregio ist es schon fast selbstverständlich, in Belgien, Niederlande oder Deutschland zu wohnen und im Nachbarland einzukaufen, spazieren oder arbeiten zu gehen“, so die Veranstalter Andrea Rokuß, Michael Tiefenbeck und Andreas Sack. Um dieses Selbstverständnis im kulturellen Bereich darzustellen und weiter zu tragen, hatten sie die Idee, bei dem ersten Jazzfestival Gemmenich den euregionalen Gedanken im Kulturbereich aufzugreifen, um sich über Kultur noch näher zu kommen.

Tiefenbeck dazu: „Jazz unterstützt diese Idee, da dieser Musikstil eine offene, weltumspannende musikalische Sprache wiedergibt, die alle (Musik)Kulturen verbindet.“

Das Open-Air-Festival in der „belgischen Toskana“ bietet die Möglichkeit, die euregionalen Kulturen musikalisch, kulinarisch und verbal weiter kennen und schätzen zu lernen.

In diesem Jahr werden die „Eupen Bigband“ Belgien, das „Anne Stockmann Quartet“ die Niederlanden und Jazzechopreisträger 2012 Jonas Burgwinkel mit seinem Trio „Source“ Deutschland vertreten.

Das dreisprachig moderierte Festival findet am 07.09.2013 von 18 Uhr (Einlass 17 Uhr) bis 24 Uhr auf dem Gelände von Andraes Sack in Gemmenich - Chemin de Graat - statt.
Tickets gibt es im Vorverkauf für 15 Euro bei Klenkes Ticket und an der Abendkasse für 17 Euro.


RESCUE REMEDY

Die Weisheit des Tages