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Freitag, 25. Dezember 2009

Jahresvorschau 2010 anhand Aura-Soma und Tarot

Aura-Soma Jahresvorschau 2010

Ich finde diese Zahl fantastisch! Ich liebe dieses Jahr schon jetzt ! Eigentlich nimmt man nur die Quersumme für die Vorschau, aber ich möchte hier eine Dreier-Deutung vornehmen, weil einfach 20 - 10 so wundervoll klingt und auch ist !


Die Flasche Nummer 20

ist im Aura-Soma-Farbsystem das "Sternenkind" und es ist eine Kinder-Erste-Hilfe-Flasche. Farbe : blau \ pink. Das grundlegende Thema ist : Sie hilft Kindern (auch dem inneren Kind) auf allen Ebenen. Meist wird sie verwendet, wenn genau damit Probleme bestehen. Die Farbe blau steht in diesem Fall für eine Beruhigung, das pink für das Erlernen der Selbstliebe.

Die liebevolle "Starchild" - Flasche kann uns daher helfen, das innere Kind lieben lernen. Sie hat einen Bezug zum Kronenchakra und ist Teil des Kindersets, wenn Kinder Unterstützung benötigen. Die Energie dieser Flasche kann helfen, verzeihen zu können und ist möglicherweiese eine Stütze in emotionalen Krisensituationen.

Bezogen auf das Jahr hoffe ich, daß dadurch Themen mit Kindern Heilung erhalten. Vielleicht legen wir alle mehr Wert auf den Umgang mit Kindern, gestalten diesen liebevoller und wärmer, achten auf eine gute Ausbildung, helfen Kindern in Not noch mehr, nehmen Pflegekinder auf oder ähnliche Themen.


Die Aura-Soma Equilibrium-Öl-Flasche Nummer 10

heißt: Geh’ und umarme einen Baum. Die Farbe ist grün \ grün und das grundlegende Thema : hilft, Entscheidungen zu treffen.

Innen und AUßen grün steht oft dafür, den Weg des Herzen (wieder) zu gehen. Kann auch als Entscheidungshelfer eingesetzt werden, um Entscheidungen aus dem Herz heraus zu treffen.

Für mich ist es daher eine Flasche, die uns zu unserer eigenen Quelle zurück führt. Wenn ihr dem Stress verfallt, dann geht - besonders 2010 ! - im Wald spazieren, legt euch auf eine grüne Wiese, nehmt Kontakt mit der Natur auf!

Die Flasche macht mich aber auch aufmerksam auf die Schäden, die schon an unserer Natur entstanden sind. Vielleicht sollten wir in 2010 einmal verstärkt darauf achten, etwas für den Naturschutz zu tun, damit wir auch weiterhin unsere Freude und Kraftspender, die Bäume, umarmen können.


2010 = 2 + 0 + 1 + 0 = 3 = Herzflasche = Equilibrium-Öl Nr. 3

Die Farbe: blau \ grün. Das Thema: Herz(ens)probleme lösen; die ganze emotionale Seite des Lebens

Diese Flasche kann helfen zur Herzenskommunikation zurückzukehren, sie hat auch einen Bezug zum Herzchakra; und kann daher bei Herz(ens)problemen unterstützend wirken, in dem sie unterstützt die verletzten (alten) Emotionen zu heilen; Laut unterschiedlichen Aussagen medial begabter Menschen soll sie auch bei Ängsten und Phobien unterstützend wirken.

Kann es sein, daß aus dieser Sicht nächstes Jahr ein Jahr der inneren Heilung wird? Das wir alte Schmerzen noch einmal anschauen müssen, das diese vielleicht hoch kommen und in einem vielleicht ganz anderen Licht betrachtet werden können? Mir scheint es fast so, wenn ich mir diese drei wunderbaren Öle anschaue.

Und wenn ich Schlagworte für 2010 nennen müsste, würde ich die folgenden nehmen:

@ Selbstliebe lernen
@ dem inneren und den äußeren Kindern helfen
@ der Natur helfen und mehr in der Natur sein
@ Entscheidungen auch mit dem Herzen treffen
@ das Herz regieren lassen und nicht den Verstand

Wir haben übrigens in allen drei Flaschen einen hohen Blau-Anteil so daß ich die Hoffnung hege, daß das Jahr insgesamt etwas ruhiger und weniger Stressig wird (das wäre eher die Farbe rot, die aber nur in abgeschwächter Form und nur einmal vorkommt).

2010 = 3 = die Herrscherin im Tarot

Die Herrscherin steht für mich für die Regentschaft des Weiblichen, für die Akzeptanz des So-Seins und des Lebens, für Wachstum, für Fruchtbarkeit und natürlich für Natürlichkeit.

Ich liebe diese Karte, denn sie hat für mich auch etwas mit aufrecht / aufrichtig sein zu tun, damit genau zu wissen, was gut ist und uns gut tut, weil das Herz offen ist und dennoch eine gewisse Bestimmtheit da ist. Im eiblichen Prinzip kann auf- und angenommen werden, auch IMpulse und Idee, die dann kreativ und schöpferisch umgesetzt werden können. Daraus erwächst große Kreativität und Schöpferkraft, die zu Veränderungen führen kann.

Egal, was auch kommen mag im kommenden Jahr, ich wünsche euch jedenfalls, daß die Ruhe, die die Aura-Soma-Flaschen bringen, bei euch vorhanden ist oder ihren Einzug hält. Sollte das mal nicht der Fall sein, nehmt doch die Flaschen einmal direkt zur Hand, meditiert damit, schaut sie euch an, lasst euch von der Farbenergie bestrahlen (Lampe) oder reibt euch unterstützend mit dieser feinen, gut riechenden Energie ein. Ihr werdet sehen: es wird ein wenig leichter!

Alles Liebe für 2010 !!

Eure
Gudrun

P.S.

Die Aura-Soma-Öle könnt ihr hier ansehen und natürlich auch bestellen:
http://www.spirit-rainbow-shop.de/epages/61518608.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61518608/Categories/%22Aura%20Soma%22/%22Equilibrium-%D6le%22

Selbsthilfe mit Tarotkarten:
http://www.gudrun-anders.de/pageID_7036421.html

Kartenlegekurse Tarot:
http://www.gudrun-anders.de/pageID_7819542.html

Dienstag, 22. Dezember 2009

Krist Yesu Ko Shuva Janma Utsav Ko Upalaxhma Hardik Shuva!

Krist Yesu Ko Shuva Janma Utsav Ko Upalaxhma Hardik Shuva!

Wie, ihr habt nicht verstanden, was ich von euch möchte? Na sowas, dann benutze ich mal ein paar andere Sprachen: In Polnisch würde man sagen „Wesolych Swiat!“, in Griechisch „Kala Christougenna!“ und in Finnisch: Hyvää Joulua!

Habt Ihr eine Idee bekommen? Nein? Gut, dann noch ein paar andere Sprachen. In Ungarn würde man sagen „Kellemes Karacsonyiunnepeket!“, in Rumänien „Craciun fericit!“ und meine holländischen Freunde schrieben mir gerade „Vrolijk Kerstfeest!“

Vielleicht sprechen wir alle diese Sprachen nicht, vielleicht können wir manchmal sogar unseren Nachbarn nicht verstehen, obwohl er die gleiche Sprache spricht. Aber eines, dass haben mich unzählige Begegnungen in vielen Ländern der Erde gelehrt, verstehen wir immer: die Sprache des Herzens. Das funktioniert natürlich auch per Mail oder Telefon.

Und das ist auch mein Weihnachtswunsch an Euch – lasst die Herzen sprechen, das ist weit mehr Wert als jedes noch so teure Geschenk! Seid mit den Herzen bei den anderen – und das eigentlich immer, nicht nur zur Weihnachtszeit. Dann kann ich es nämlich in Dänisch sagen „Glædelig Jul!“, in Norwegisch „God Jul!“ oder in Russisch „Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva!“ – und ihr versteht mich noch immer.

Fröhliche Weihnachten! Merry Christmas! Joyeux Noël! E guëti Wiënachtä! Feliz Navidad!

Eure
Gudrun

P.S.:
Die Betreffzeile soll lt. schlauem Internet Nepali sein.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Adpfend ist de schönste Zeit!

Hier eine kleine Geschichte die uns auf die schöne Zeit einstimmen soll. Ich hab sie grad per Email bekommen. Die Geschichte ist von Hubbi Seppel einem 10-jährigen Jungen aus Unterbayern und geht so:


Der Adpfend ist de schönste Zeit im Winta. De meisten Leit habm im Winta a Grippe. De is mit Fieber. Mir hom a oane, owa de is mit Beleichtung und man schreibst mit ´K´.

Drei Wocha bevor´s Christkindl kimmt, stellt da Pappa de Kripp´m im Wohnzimma auf und mei kloane Schwesta und i derma mithelfa. Kripp´m san langweile. Owa de unser ned, wei mia habm mordstolle Figurn drin.

I hob amoi an Josef und s´Christkindl auf´n Ofa g´stellt, dassses schö warm habm – und des war eahna z´hoass. S´Christkindl is schwarz worn und an Josef hats in lauta Trümma zrissn. Oa Fuaß vo eahm is bis in Platzlteig g´flogn und des war koa schöna Anblick.

Mei Mamma hat mi g´schimpft und g´sogt, das ned amoi de Heiligen vor meiner Bledheit sicha sand. Wenn d´Maria ohne Mo und ohne Kind herumsteht, schaugst ned guat aus. Owa i hob Gott seidank vej Figurn in meina Spuikistn – und da Josef is jetzt da Donald Duck.

Ois Chistkindl woit i an Asterix nehma, wai der so kloa is, daß er in den Fuadertrog paßt. Owa da hot d´Mama g´sogt, ma ko doch ois Chistkindl koan Asterix hernehma, do is ja no as verbrennte Christkindl bessa. Es is zwar schwarz, owa immerhin no a Christkindl.

Hintan Christkindl stehnan zwoa Oxn, a Esl, a Nilpferd und a Brontosaurier. Des Nilpferd und den Saurier hob i hig´stellt, wei da Ox und da Esl warn ma z´langweili.

Links neba den Stoi kemman grod de heilign drei König daher. Oa König is an Papa im letzten Adpfend beim Putzn runta geflogn und er war total hi. Jetzt hama nur mehr zwoa heilige Könige und an heiligen Batman als Ersatz.

Normal homand de heiligen Könige an haufa Zeig für´s Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree - oda so ähnlich ... Vo de unsan hod oana anstatt Goid a Kaugummipapierl dabei, des glänzt so schö. Da anda hot a Marlboro in da Hand, wei ma koan Weihrauch ham. Owa de Marlboro raucht a schö, wenn mas ozündt.

Da heilige Batman hat a Pistoin dabei. Des is zwar koa G´schenk füa a Christkindl, owa damit konn er´s vom Saurier beschütz´n.

Hinta dene drei Heilige san a por rotheitige Indiana und a kaasiga Engl. Den Engl is a Fuaß obbrocha, drum haman auf a Motorradl g´setzt, dass er si leichta tuat. Mit´n Motorradl kann er fahrn, wenn er grod net fliagt.

Rechts neban Stoi habma a Rotkäppchen hig´stellt. Si hod a Pizza und drei Weißbier füa d´Oma dabei. An Woif hama ned, drum lurt unta am Baam a Bummerl ois Ersatzwoif hervor.

Mehr steht in unsara Kripp´m ned drin, owa des reicht a. In d´Nacht schoit mas Liacht ei und dann is unsa Kripp´m erscht so richtig schö. Mia sitz ma olle do und sing ma Liarda vom Adpfend. Manche gfoinma, owa de meistn san ma z´lusert

Mei Opa hot ma amoi a Gedicht vom Adpfend glernt, du des geht so:

Adpfend, Adpfend, da Bärwurz brennt,
erscht dringst oan, dann zwoa, drei, vier,
dann hauts´te mit dem Hirn an d´Tür.

Obwohl des Gedicht recht sche is, hot d´Muata gsogt, das i mir´s ned merka deaf.

Bis ma schaut, is da Adpfend voabei und d´Weihnacht ah und mit dem Johr geht´s dahi. D´Gschenk san auspackt und man griagt vor Ostern nixmehr, höx´tns an Geburtstag

Owa oans is gwiß - da Adpfend kimmt olawei wieda !!

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Der traurige Weihnachtsmann - ein Märchen von Gudrun Anders


Ein Weihnachtsmärchen von Gudrun Anders


Es war einmal vor langer, langer Zeit ein ganz, ganz trauriger Weihnachtsmann. Einmal im Jahr holte man ihn aus der Versenkung  hervor, damit er allen Menschen Freude bereiten konnte und dann verschwand er wieder für ein grausig langes Jahr in seinem Kabuff und wurde von niemandem mehr angeguckt.

Das nervte unseren Weihnachtsmann sehr, denn viel lieber wäre es ihm gewesen, wenn er das ganze Jahr über auf sich aufmerksam gemacht hätte. Aber alle machten ihm immer wieder klar, dass das nun einmal nicht ging. Ein Weihnachtsmann tut seine Werke eben nur am Heiligen Abend. Schweren Herzens musste er das wohl akzeptieren. Ob er nun wollte oder nicht.

In diesem Jahr hatte man ihn auch wieder losgeschickt. Ab durch den dunklen Wald und hinaus in die festlich beleuchtete Stadt, um den vielen kleinen Kindern der Stadt die bunt verpackten Gaben zu bringen.

Es war der Nachmittag des Heiligen Tages und der Weihnachtsmann stapfte müde und allein durch den schneebedeckten Tannenwald.

„Das ist doch alles doof“, dachte er bei sich. „Da mühe ich mich nun den lieben, langen Tag so schwer mit diesen blöden Geschenken ab und welchen Dank erhalte ich dafür? Keinen. Nichts, nicht einmal die leiseste Anerkennung.

Wozu mache ich das ganze Theater hier überhaupt noch mit?“ überlegte er und setzte sich auf einen umgekippten Baumstamm, um erst einmal über seine Lage nachdenken zu können.

Eine ganze Weile saß der Weihnachtsmann so da, ohne das er zu einer befriedigenden Lösung gekommen wäre. Und bei der ganzen Grübelei wurde er immer trübsinniger. Dabei musste er sich eigentlich sputen, denn viele, viele Kinder warteten schon sehnsüchtigst auf seine Ankunft. Aber in diesem Jahr ließ der Weihnachtsmann ganz schön auf sich warten.

Zu allem Überfluss fing es auch noch an zu schneien und bald war seine schöne, rote Zipfelmütze nicht mehr rot, sondern weiß vom Schnee. Aber der Weihnachtsmann bemerkte das überhaupt nicht. Traurig und versonnen und mit sich und dem Lauf der Welt  unzufrieden saß er da auf seinem Baumstamm.

„Weihnachtsmann“, sagte da eine liebliche Stimme aus dem Hintergrund plötzlich. „Du musst dich doch aufmachen und in die Stadt gehen. Du musst deine Pflicht erfüllen und den Kindern wie in jedem Jahr die Gaben bringen.“

„Ach, lass' mich doch in Ruhe“, grummelte der Weihnachtsmann, hob aber trotzdem etwas den Blick. Und was er da sah, verschlug ihm fast den Atem.

Er wusste ja, dass Weihnachtsmänner sich zur Weihnacht nur verkleiden und es Weihnachtsmänner eigentlich nicht gibt - und deshalb glaubte er auch nicht an Feen und Elfen und andere Märchenwesen.

Aber dieses Etwas, dass da jetzt vor ihm stand, musste dem letzten Märchenbuch entsprungen sein. Vor ihm stand die liebliche, kleine Blumenelfe Holandia, die im ganzen Land allgemein bekannt war durch die vielen guten Taten, die sie ständig vollbrachte.

Ihr Kleidchen schimmerte golden und auch ihre Haare, das wie Engelshaar weich über ihre Schultern floss. Tausend oder noch mehr klitzekleine Sternchen umtanzten sie.

Es war ein wunderschöner Anblick, der den Weihnachtsmann faszinierte, aber auch völlig irritierte.

„Wer bist denn du?“ fragte der Weihnachtsmann erstaunt, aber doch schon etwas freundlicher.

„Ach, das tut eigentlich nichts zur Sache“, antwortete die Blumenelfe Holandia. „Ich möchte dir nur weiterhelfen, Weihnachtsmann.“

„Quatsch, mir ist nicht mehr zu helfen“, brummte er in seinen dicken Rauschebart hinein.

„Jedermann kann geholfen werden, wenn er willens ist, dass ihm geholfen wird“, sagte die Blumenelfe zuckersüß. Und ein wenig später setzte sie hinzu: „Auch dir!“

„Na, das will ich ja mal sehen, du verrücktes Wesen. Ich weiß ja noch nicht einmal, ob du überhaupt in Wirklichkeit existierst. Vielleicht bilde ich mir ja auch gerade nur ein, das du hier vor mir stehst und mit mir redest.“ Und der Weihnachtsmann lachte hämisch.

„Lieber, guter Weihnachtsmann – du bist nur etwas frustriert, weil du noch nicht erkannt hast, das es nur einmal die Aufgabe eines Weihnachtsmannes ist, jedes Jahr am Heiligen Abend die Kinder zu erfreuen.“

„Das weiß ich sehr wohl“, sagte der Weihnachtsmann mit Nachdruck. „Nur habe ich keine Lust, nach dem Heiligen Abend wieder in der Ecke zu verstauben.“

„Aber Weihnachtsmann – das liegt doch wohl einzig und allein an dir. Warum ziehst du nicht nach Weihnachten einfach deinen Mantel wieder aus und fühlst dich als ganz normaler Mensch, der du ja auch bist. Dann brauchst du nicht zu verstauben.

Und wenn du dir ein wenig Mühe gibst, wirst du sehen, dass du von allen Menschen auch außerhalb des Heiligen Tages geliebt wirst. Und zwar an jedem Tag des Jahres. Nicht nur am Heiligabend, wenn du in deiner berühmten Verkleidung steckst“, sagte die kleine Blumenelfe mit leiser Stimme, aber doch sehr bestimmt.

Der Weihnachtsmann musste einen Moment nachdenken. Da war etwas Wahres dran. So ganz Unrecht hatte dieses schillernde Wesen dort nicht. „Na gut,“ sprach er nach einiger Zeit. „Und wie kannst du mir jetzt helfen, damit ich auch zu dieser Einsicht gelange?“

„Das ist ganz einfach. Ich nehme meinen Zauberstab und dann wirst du vom Zauber der Erkenntnis berührt.“

„Na, wenn das so einfach ist, du entzückendes Wesen, dann beeile dich. Vielleicht kann ich dann heute noch meine Pflichten erfüllen.“

Und die Blumenelfe zückte ihren Zauberstab, legte ihn auf die Schultern des Weihnachtsmanns und flüsterte:

„Zabzerab, der Bart ist ab,
dieser Weihnachtsmann wird groß und stark,
genau wie ich sie gerne mag.“

Und der Weihnachtsmann richtete sich plötzlich auf und sagte: „Ich spüre auf einmal eine unendliche Kraft in mir. Danke dir, kleine Glücksfee. Ich spüre jetzt in meinem Herzen eine Lösung. Darauf habe ich vorher nicht so viel geachtet. Hab' vielen, vielen Dank!“

Und prompt drehte er sich um und machte sich schnurstracks auf den Weg in die Stadt, wo die Kinder schon auf ihn warteten.

„Schön, dass er es endlich kapiert hat,“ dachte die Blumenelfe bei sich, während sie ihm hinterher schaute. „Manchmal dauert es eben, bis aus einem Muttersöhnchen ein richtiger Weihnachtsmann geworden ist.“

Und zufrieden mit ihrer Arbeit machte sie sich auf den Weg zu ihrem nächsten, dringenden Fall.

Der Weihnachtsmann feierte in diesem Jahr das schönste Weihnachtsfest, das er jemals erlebt hatte. Die Kinder waren scheinbar nie so fröhlich gewesen wie in diesem Jahr und alle genossen den Heiligabend aus tiefstem Herzen.

Als der Heilige Abend vorbei war, hängte der Weihnachtsmann seinen Mantel und die rote Zipfelmütze zwar wieder an den Nagel, aber er ging nicht in sein altes Kabuff zurück, um dort bis zum nächsten Jahr zu verstauben. Nein, er machte sich auf und erfreute sich und seine Mitmenschen das ganze Jahr über.


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Copyrights bei Gudrun Anders


Viele weitere kostenlose Märchen zum Download finden Sie hier:


 Fröhliche Weihnachten!


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Der traurige Weihnachtsmann - ein Märchen von Gudrun Anders


Ein Weihnachtsmärchen von Gudrun Anders


Es war einmal vor langer, langer Zeit ein ganz, ganz trauriger Weihnachtsmann. Einmal im Jahr holte man ihn aus der Versenkung  hervor, damit er allen Menschen Freude bereiten konnte und dann verschwand er wieder für ein grausig langes Jahr in seinem Kabuff und wurde von niemandem mehr angeguckt.

Das nervte unseren Weihnachtsmann sehr, denn viel lieber wäre es ihm gewesen, wenn er das ganze Jahr über auf sich aufmerksam gemacht hätte. Aber alle machten ihm immer wieder klar, dass das nun einmal nicht ging. Ein Weihnachtsmann tut seine Werke eben nur am Heiligen Abend. Schweren Herzens musste er das wohl akzeptieren. Ob er nun wollte oder nicht.

In diesem Jahr hatte man ihn auch wieder losgeschickt. Ab durch den dunklen Wald und hinaus in die festlich beleuchtete Stadt, um den vielen kleinen Kindern der Stadt die bunt verpackten Gaben zu bringen.

Es war der Nachmittag des Heiligen Tages und der Weihnachtsmann stapfte müde und allein durch den schneebedeckten Tannenwald.

„Das ist doch alles doof“, dachte er bei sich. „Da mühe ich mich nun den lieben, langen Tag so schwer mit diesen blöden Geschenken ab und welchen Dank erhalte ich dafür? Keinen. Nichts, nicht einmal die leiseste Anerkennung.

Wozu mache ich das ganze Theater hier überhaupt noch mit?“ überlegte er und setzte sich auf einen umgekippten Baumstamm, um erst einmal über seine Lage nachdenken zu können.

Eine ganze Weile saß der Weihnachtsmann so da, ohne das er zu einer befriedigenden Lösung gekommen wäre. Und bei der ganzen Grübelei wurde er immer trübsinniger. Dabei musste er sich eigentlich sputen, denn viele, viele Kinder warteten schon sehnsüchtigst auf seine Ankunft. Aber in diesem Jahr ließ der Weihnachtsmann ganz schön auf sich warten.

Zu allem Überfluss fing es auch noch an zu schneien und bald war seine schöne, rote Zipfelmütze nicht mehr rot, sondern weiß vom Schnee. Aber der Weihnachtsmann bemerkte das überhaupt nicht. Traurig und versonnen und mit sich und dem Lauf der Welt  unzufrieden saß er da auf seinem Baumstamm.

„Weihnachtsmann“, sagte da eine liebliche Stimme aus dem Hintergrund plötzlich. „Du musst dich doch aufmachen und in die Stadt gehen. Du musst deine Pflicht erfüllen und den Kindern wie in jedem Jahr die Gaben bringen.“

„Ach, lass' mich doch in Ruhe“, grummelte der Weihnachtsmann, hob aber trotzdem etwas den Blick. Und was er da sah, verschlug ihm fast den Atem.

Er wusste ja, dass Weihnachtsmänner sich zur Weihnacht nur verkleiden und es Weihnachtsmänner eigentlich nicht gibt - und deshalb glaubte er auch nicht an Feen und Elfen und andere Märchenwesen.

Aber dieses Etwas, dass da jetzt vor ihm stand, musste dem letzten Märchenbuch entsprungen sein. Vor ihm stand die liebliche, kleine Blumenelfe Holandia, die im ganzen Land allgemein bekannt war durch die vielen guten Taten, die sie ständig vollbrachte.

Ihr Kleidchen schimmerte golden und auch ihre Haare, das wie Engelshaar weich über ihre Schultern floss. Tausend oder noch mehr klitzekleine Sternchen umtanzten sie.

Es war ein wunderschöner Anblick, der den Weihnachtsmann faszinierte, aber auch völlig irritierte.

„Wer bist denn du?“ fragte der Weihnachtsmann erstaunt, aber doch schon etwas freundlicher.

„Ach, das tut eigentlich nichts zur Sache“, antwortete die Blumenelfe Holandia. „Ich möchte dir nur weiterhelfen, Weihnachtsmann.“

„Quatsch, mir ist nicht mehr zu helfen“, brummte er in seinen dicken Rauschebart hinein.

„Jedermann kann geholfen werden, wenn er willens ist, dass ihm geholfen wird“, sagte die Blumenelfe zuckersüß. Und ein wenig später setzte sie hinzu: „Auch dir!“

„Na, das will ich ja mal sehen, du verrücktes Wesen. Ich weiß ja noch nicht einmal, ob du überhaupt in Wirklichkeit existierst. Vielleicht bilde ich mir ja auch gerade nur ein, das du hier vor mir stehst und mit mir redest.“ Und der Weihnachtsmann lachte hämisch.

„Lieber, guter Weihnachtsmann – du bist nur etwas frustriert, weil du noch nicht erkannt hast, das es nur einmal die Aufgabe eines Weihnachtsmannes ist, jedes Jahr am Heiligen Abend die Kinder zu erfreuen.“

„Das weiß ich sehr wohl“, sagte der Weihnachtsmann mit Nachdruck. „Nur habe ich keine Lust, nach dem Heiligen Abend wieder in der Ecke zu verstauben.“

„Aber Weihnachtsmann – das liegt doch wohl einzig und allein an dir. Warum ziehst du nicht nach Weihnachten einfach deinen Mantel wieder aus und fühlst dich als ganz normaler Mensch, der du ja auch bist. Dann brauchst du nicht zu verstauben.

Und wenn du dir ein wenig Mühe gibst, wirst du sehen, dass du von allen Menschen auch außerhalb des Heiligen Tages geliebt wirst. Und zwar an jedem Tag des Jahres. Nicht nur am Heiligabend, wenn du in deiner berühmten Verkleidung steckst“, sagte die kleine Blumenelfe mit leiser Stimme, aber doch sehr bestimmt.

Der Weihnachtsmann musste einen Moment nachdenken. Da war etwas Wahres dran. So ganz Unrecht hatte dieses schillernde Wesen dort nicht. „Na gut,“ sprach er nach einiger Zeit. „Und wie kannst du mir jetzt helfen, damit ich auch zu dieser Einsicht gelange?“

„Das ist ganz einfach. Ich nehme meinen Zauberstab und dann wirst du vom Zauber der Erkenntnis berührt.“

„Na, wenn das so einfach ist, du entzückendes Wesen, dann beeile dich. Vielleicht kann ich dann heute noch meine Pflichten erfüllen.“

Und die Blumenelfe zückte ihren Zauberstab, legte ihn auf die Schultern des Weihnachtsmanns und flüsterte:

„Zabzerab, der Bart ist ab,
dieser Weihnachtsmann wird groß und stark,
genau wie ich sie gerne mag.“

Und der Weihnachtsmann richtete sich plötzlich auf und sagte: „Ich spüre auf einmal eine unendliche Kraft in mir. Danke dir, kleine Glücksfee. Ich spüre jetzt in meinem Herzen eine Lösung. Darauf habe ich vorher nicht so viel geachtet. Hab' vielen, vielen Dank!“

Und prompt drehte er sich um und machte sich schnurstracks auf den Weg in die Stadt, wo die Kinder schon auf ihn warteten.

„Schön, dass er es endlich kapiert hat,“ dachte die Blumenelfe bei sich, während sie ihm hinterher schaute. „Manchmal dauert es eben, bis aus einem Muttersöhnchen ein richtiger Weihnachtsmann geworden ist.“

Und zufrieden mit ihrer Arbeit machte sie sich auf den Weg zu ihrem nächsten, dringenden Fall.

Der Weihnachtsmann feierte in diesem Jahr das schönste Weihnachtsfest, das er jemals erlebt hatte. Die Kinder waren scheinbar nie so fröhlich gewesen wie in diesem Jahr und alle genossen den Heiligabend aus tiefstem Herzen.

Als der Heilige Abend vorbei war, hängte der Weihnachtsmann seinen Mantel und die rote Zipfelmütze zwar wieder an den Nagel, aber er ging nicht in sein altes Kabuff zurück, um dort bis zum nächsten Jahr zu verstauben. Nein, er machte sich auf und erfreute sich und seine Mitmenschen das ganze Jahr über.


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Montag, 14. Dezember 2009

Mein neuer Wellnessplan ...

Ich gehöre eigentlich eher zu den "Typen", die meistens zuerst für andere da sind und dann für sich selbst sorgen. Nun, kürzlich auf einem Feuerlauf-Seminar war ich so müde und erschöpft, daß ich mir ansehen musste, warum. Und später dann bin ich durch die glühenden Kohlen gelaufen für meinen neuen Gedanken: Ich zuerst! - Damit ich es nicht wieder vergesse !

Wenn ich da jetzt so drüber nachdenke, ist das eigentlich ein ganz logischer Gedanke. Natürlich muss ich zuerst für mich sorgen, weil ich nur dann für andere sorgen kann ... Das nennt sich für mich WELLNESS.

Also nehme ich mir vor, etwas für meine persönliche Wellness zu tun:

- weniger arbeiten und mehr entspannende Freizeit
- meinem Hobby schwimmen gehen und saunieren öfter nachgehen
- mit meiner Freundin mindestens 1 x die Woche walken gehen
- Vitamine und Antioxidantien zu mir nehmen, damit ich gesund bleibe
- im Winter abends ne entspannende Badewanne und nicht vorm Fernseher hocken
- Viel Obst und Gemüse essen und für ausreichend Wasserzufuhr sorgen!
- im Winter die Sonnenstrahlen nutzen und nach draußen gehen (im Sommer natürlich auch ...)
- Wenn nötig ein bißchen Guarana um den Stoffwechsel und den Kreislauf etwas anzuheizen
- bloß nicht wieder mit dem Rauchen anfangen!!
- täglich 15 Minuten auf meine Massageliege oder besser noch 1 x wöchentliche eine Massage

Und wie sieht ihr / euer persönlicher Wellness-Plan aus?

Herzliche Grüße
Gudrun Anders

Samstag, 12. Dezember 2009

Please, help the world !

Guten Morgen allerseits!

Was für eine stürmische Nacht ! ... Nicht, was ihr denkt, nein, nein. Stürmisch draußen, alle Dachpfannen klapperten. Und stürmisch drinnen, denn im Traum hab ich das umgesetzt und bin durch bunte Häuser gelaufen, um mich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. Als ich aufwachte, saß meine Frau Katze vor dem Bett und meckerte mich an, daß 8 Uhr für Frühstück viel zu spät sei ....

Nun, mein Brötchen hatte ich jetzt, mein Cappu ist noch warm und ich war auf der Suche danach, was es heute neues geben könnte ... Und dann wählte sich automatisch Youtube von gestern noch ein und auf der Startseite die Werbung der Vereinten Nationen.

Na, das ist doch ein tolles Tagesthema. Deshalb schaut euch bitte dieses Video der Vereinten Nationen an:

http://www.youtube.com/watch?v=NVGGgncVq-4

Das geht nämlich uns alle an!

Please - help the world ! Now !

Freitag, 11. Dezember 2009

Der Wert von Kontakten

Wieso wird eigentlich in einem Netzwerk so viel Wert auf Kontakte gelegt?

Freitag morgen – und eigentlich wollte ich mir heute einen lauen Tag machen, denn morgen ist ein langer Planungs- und Brainstorming-Tag für ein Projekt angesagt. Aber manchmal (und manchmal auch immer öfter) meint das Universum es ja anders mit mir. Und das kann nicht allein am Namen liegen, sondern vielleicht auch daran, dass wir – ich – mal wieder etwas anderes wollen als gerade vorgesehen ist.

Das kennt ihr bestimmt auch, aber um dieses Thema soll es heute nicht gehen … Vielmehr darum, warum ich gerade einen Newsletter schreibe und nicht – wie ich mir eigentlich vorgenommen hatte – meine Küche schrubbe.

Mich erreichte nämlich über Xing eine PN von einer Co-Moderatorin, die mir die Frage aus dem Betreff weiterleitete und dazu die Kopie einer Mail: „Hallo. … Eine Frage habe ich gerade: Wieso wird hier in Gruppe derart ausgeprägt Wert auf das gegenseitige Kontakten gelegt? Ich bin ja schon in einigen Xing-Gruppen dabei, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt. Was ist hier die Intention?“

Meine erste Reaktion war: Wieso stellt eigentlich jemand diese Frage? In einer Kontaktegruppe geht’s halt um Kontakte – um was sonst? Und nach kleiner Denkpause setzte mein Verstand noch hinzu: Notfalls könnte man das ja auch in der Gruppenbeschreibung nachlesen …

Aber die Frage ließ mich nicht los. Meine Gedanken wanderten zurück zum Zeitpunkt der Idee, diese Gruppe zu gründen, die immerhin meine siebte Gruppe zu meinen Lieblingsthemen auf Xing war. Die Idee entstand als ich eine Einladung in eine „normale“ Kontaktegruppe erhielt und mich hier ein bisschen umsah. Ich fand die Idee und das Konzept gut, aber ich wollte nicht von so vielen „Nicht-Spirituellen“ kontaktet werden, denn das treibt lediglich die Kontaktzahl hoch, bringt aber nicht viel, es sei denn, man ist ein munterer  Kontaktesammler. (Welche Intention dahinter steht, verstehe ich leider auch nicht, also frag‘ bitte jemand anders als die Anders. Danke.)

Also, ich war – und bin – hier auf Xing, um ein berufliches und ein soziales Netzwerk von Menschen aufzubauen. Menschen, die beruflich bieten oder brauchen, was ich geben oder annehmen kann. Nirgendwo sonst (außer in anderen Social Communitys natürlich) findet man so viele Menschen, denen es ähnlich geht. Hier ist es leicht(er), einen neuen Frisör, Steuerberater oder Chef zu finden, als mit einem Plakat durch die Straßen zu rennen oder das Telefonbuch rauf und runter zu telefonieren. (Es klappt ja nicht immer mit dem Nachbarn ...) Und vielleicht ist es aufgrund des persönlichen Kontaktes und des Eindruckes aus Text und Profilbild günstiger als eine Anzeigenkampagne.

Heute ist (wird) es das natürlichste von der Welt, sich zu vernetzen. Wenn tatsächlich das „Age of Aquarius“ beginnt oder auch schon begonnen hat, wovon ich ausgehe, dann wird der Austausch und die Vernetzung untereinander sehr schnell weiter voran schreiten. Diese Entwicklung kann man schon jetzt beobachten, wenn man sich ansieht mit welcher Geschwindigkeit überall neue Netzwerke geschaffen und Informationen durch die ganze Welt getwittert werden. (Eine Informationsflut übrigens, die unsere Gehirne erst mal lernen müssen zu bewältigen …)

Also, ich habe mich mit vielen netten Menschen vernetzt, was mir auch schon mehrfach aus der Patsche geholfen hat. Ich suchte einmal kurzfristig eine/n Aushilfsgrafiker/in und postete es einfach in der Statusmeldung. Binnen zwei Stunden hatte ich 20 Nachfragen und auch die richtige für den Job gefunden.
Es geht aber auch anders. Als wir die Kontaktegruppe neu aufgemacht hatten, postete ich einmal am Tag die neue Anzahl der Gruppenmitglieder in der Statusmeldung, weil diese so rasant anstieg. Eine meiner Xing-Bekanntschaften löschte dann unseren Kontakt wieder, weil ich ihm auf die Nerven ging. Vielleicht war er aber auch einfach nur neidisch, weil ich nämlich gerade auf Erfolgskurs war, während seine Gruppe seit über einem Jahr komplett schlief …

Und da ist er, der Pferdefuß – oder sollte ich besser sagen der Pferdekuss? Auch spirituelle Menschen wollen und brauchen Kontakte, denn auch sie wollen – müssen – erfolgreich sein, denn auch spirituelle Berater müssen Miete bezahlen und Brötchen holen. Und meiner Meinung nach fängt Erfolg bei der Fähigkeit an, sich mit anderen Menschen auszutauschen und zu vernetzen – Kontakte machen eben. Wer weiß, wen er fragen kann, wenn er etwas braucht, hat einen klaren (Wettbewerbs-) Vorteil. In einem guten sozialen Netzwerk funktionieren Dinge einfach schneller und besser – der Erfolg rückt näher, denn durch Austausch und Kontakt bleiben die Dinge im Fluss. (Manchmal, bei guter Pflege, artet es dann allerdings auch in einen Strom aus …)

Also, ich jedenfalls freue mich auf den Kontakt mit euch. Gern bestätige ich auch eure Kontaktanfragen, denn Vernetzung ist mir wirklich lieb. Ob ich dann zu jedem 800 km entfernten Abendvortrag eingeladen werden muss, sei er auch noch so spannend, wage ich allerdings zu bezweifeln. Dann geht’s mir – und bestimmt auch einigen anderen – eher so wie dem genervten Mann, der den Kontakt wieder gelöscht hat, denn die Flut an Eventeinladungen, die auch öfter mal moniert werden, muss wirklich nicht sein.

Dafür gibt es die „Tags“, mit deren Hilfe ich mir merke, in welcher Gegend (PLZ) ihr wohnt und euch gezielt einlade. Das solltet ihr vielleicht genau so machen, dann bleiben die Kontakte auch freundlich … Und ansonsten haben wir ja in der Gruppe immer noch unsere Regionalforen … Da würde es mich freuen, wenn ihr mehr regionale Aktivitäten und Termine einstellt.

Und um es einmal abzurunden. Ich bekomme so viele PNs mit Dankesworten dafür, dass ich diese spirituelle Kontakte-Gruppe ins Leben gerufen habe, dass ich mich einmal bei euch für’s aktive Mitmachen bedanken möchte, denn davon lebt schließlich die ganze Gruppe. Und ich danke euch dafür, dass ihr hier die Offenheit und Herzlichkeit umsetzt, die es leicht macht, mit anderen in Kontakt zu kommen und zu bleiben. Schreibt doch auch täglich einen Gruß in unser Online-Tagebuch – einfach kann man doch mit Gleichgesinnten nicht in Kontakt bleiben ….

So, nun bin ich gespannt auf euer Feedback, eure Meinung zum Thema und sage mal: Bis bald im Forum! Und natürlich allen ein wunderschönes, kontaktreiches Wochenende!

Eure
Gudrun (meine private Homepage)


Einladungslink für die Businessplattform. Damit hast du einen Monat Premiummitgliedschaft kostenlos. Geht dann über in eine kostenfreie Basismitgliedschaft mit reduzierten Funktionen. In unserem spirituelles Kontakte-Forum ist dann aber immer noch die Möglichkeit, weiterzu posten!

Donnerstag, 10. Dezember 2009

"Es gab Zeiten, in denen ich sterben wollte"

+++++++ Zitat +++++++++

China hat seine Repressionen in Tibet verschärft – Mönche, Nonnen und Aufständische werden brutal verfolgt

"Es gab Zeiten, in denen ich sterben wollte"
Von Klaus Huhold und Ines Scholz

"Wiener Zeitung":
Sie waren 33 Jahre in Haft und wurden dort schwer gefoltert, weil Sie sich gegen die chinesische Herrschaft aufgelehnt haben. Gab es Momente, in denen Sie ihre Ideale aufgeben wollten?

Palden Gyatso:
Nein, die diese Momente hatte ich nie. Aber es gab Zeiten, da habe ich den Tod herbeigesehnt – wenn die Schmerzen der Folterungen kaum mehr zu ertragen waren.

Was sind die Beweggründe eines Mönches, sein Leben dem politischen Kampf zu widmen? Denn aus spiritueller Sicht sind ja politische Forderungen etwas sehr Vergängliches.

An und für sich stimmt es, dass man als Mönch aus geistiger Sicht so denken würde, dass alle Dinge vergänglich sind und die Politik etwas sehr Weltliches ist. Meine persönliche Motivation, dass ich Spirituelles mit Politik verbunden habe, war das Mitgefühl. Meine prägendste Erfahrung in der Haft war, dass in den Gefängnissen das Ziel vorherrscht, die Liebe zwischen den Menschen zu vernichten.

Lest das sehr interessante Interview hier weiter:
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabId=3856&a...

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                                      Wie krank ist diese Welt eigentlich ?

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Dienstag, 8. Dezember 2009

Tierkommunikation

Etwas mehr als zwei Jahre wohne ich jetzt in meinem neuen Heim. Ein alter Bauernhof inmitten der Aachener Soers, einem Stück Natur belassener Landschaft nur fünf Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Rundherum Kühe auf frischen Weiden, Wanderwege entlang der Maisfelder und Hofläden, an denen es Biogemüse zu kaufen gibt.

Meine Katze und ich lebten uns hier schnell gut ein und genossen den ursprünglich gehaltenen Garten sehr. Ich liebte auch die beiden Hofhunde, die zwar im Zwinger gehalten werden, womit ich zunächst Probleme hatte, aber es ging ihnen so gut hier, dass ich meine Bedenken recht bald verlor.

Das einzige, was mich etwas störte, war, dass die beiden sehr oft bellten. Was ja in Ordnung war, wenn abends oder nachts Fremde auf den Hof kamen, aber die beiden bellten auch, wenn eine Kühe auf der Weide an ihnen vorüber ging oder wenn sie Langeweile hatten. Aber ich gewöhnte mich dran und – es waren nicht meine Hunde ...

Vor einigen Monaten musste dann der Besitzer für längere Zeit wegen einer Operation ins Krankenhaus und anschließend in die Reha. Nur zu gern sagte ich zu, die Pflege der beiden Hunde zu übernehmen, die mir zwischenzeitlich sehr ans Herz gewachsen sind. Morgens und abends gingen wir unsere Runden auf dem Hof und den angrenzenden Wiesen. Am Nachmittag beobachtete ich die beiden, wie sie auf ihrer Lieblingswiese die Mäusegänge ausbuddelten. Und wir gewöhnten uns sehr aneinander. Ich hatte sogar den Eindruck, dass die beiden ein klein wenig ruhiger wurden.

Als das Herrchen dann endlich aus der Reha wieder kam, war ich sogar ein wenig traurig. „Och,“ sagte Josef, das Herrchen dann, „du kannst die beiden doch immer rausnehmen, wenn du willst!“ Und so ging ich, wann immer ich Lust und Zeit hatte, mit den Hunden an unsere Lieblingsplätze. Und wir alle freuten uns.

Manchmal, während ich auf meinem Lieblingsbaumstumpf saß und den Abendhimmel beobachtete, redete ich innerlich mit den beiden Hunden. Mein innerstes Selbst fragte, was sie brauchten, wonach sie sich sehnten – und was ich vielleicht tun könnte. Das ist nichts ungewöhnliches, das mache ich eigentlich schon seit meiner Kindheit. Ich rede auch mit Pflanzen und mit anderen Menschen auf dieser nonverbalen Seelenebene, die leider noch nicht allen Menschen so zugänglich ist.

Von Benji, dem kleinen vierjährigen Wildfang nahm ich wahr, dass er oft nicht ausgelastet ist. Auf Seelenebene hörte ich, dass er manchmal deshalb nicht hört, weil er gern noch länger über die Wiesen tollen würde, um seine Kräfte zu erproben. Er wollte noch etwas entdecken, den kleinen Strolch rauslassen und seine Nase in den seichten Sommerwind halten.

Ich wusste allerdings nicht, wie ich das bewerkstelligen sollte. Meine beste Freundin sagte mir oft, dass mir ein Hund fehlt, mit dem ich regelmäßig nach draußen komme. Und es stimmte. Ich hatte viele Jahre einen Hund gehabt und die Bewegung hätte mir sicher gut getan.

Als ich den Hundehalter bei nächster Gelegenheit fragte, war dieser sogar begeistert von der Idee, dass ich Benji auf die Spaziergänge mitnehmen wollte. Es gab nur ein Problem: Bislang hatte der kleine Frechdachs alle Leinen durchgebissen und sich massivst zur Wehr gesetzt, weil er partout nicht mit Leine gehen wollte. Kein Wunder, war er doch jahrelang das freie Herumtollen auf der Wiese ohne Halsband gewohnt.

Das erste Mal ging nur mit leichtem Zwang und zwei festen Händen, die ihn hielten, um das Halsband über den Kopf zu streifen. Und während ich zur Wiese wollte, kämpfte Benji sich in die andere Richtung – in den Zwinger! Alle vier Beine stemmten sich in den Boden und wäre er eine Katze, hätte man sicher sagen können, dass er ob der ungewohnten Leine einen Katzenbuckel machte.

Irgendwie schaffte ich es dennoch, ihn dazu zu bewegen, einen kleinen Weg mit mir zu gehen. Auf nicht einmal 800 Metern lief er mir mindestens 12 Mal zwischen die Beine, trat mir 5 Mal auf die Füße und blieb mehrfach abrupt stehen, so dass auch ich fast stolperte. Als er auf dem Rückweg die vertraute Auffahrt wieder sah, gab er dann so viel Gas, dass er mich die Steigung hoch fast zog.

Aber ich wollte nicht mehr locker lassen. Am nächsten Morgen nahm ich die beiden Hunde mit auf unsere vertraute Wiese und redete auf meinem Baumstamm sitzend mit dem kleinen Mischlingshund.

Ich nahm wahr, dass er zwar einerseits neugierig war und in seiner vertrauten Umgebung auch ein kleiner Draufgänger, aber das sein eigentliches Wesen eher ängstlicher Natur war.

Nachmittags machte ich mich wieder fertig, um mit ihm eine Runde zu gehen. Die Leine ließ sich schon ein wenig besser anlegen, die ABS-Beine stemmten sich nur noch wenig in die Erde. Immer wieder lobte ich den kleinen Hund, streichelte ihn und sprach ihm Mut und Lob zu. Wir trafen auf dieser Runde nicht auf andere, aber das war auch gut so, denn langsam lockerte er sich ein wenig, fing hier und da mal an zu schnüffeln und hinterließ auch gelegentlich mal seine Duftmarke. Dennoch war er sichtlich froh, als wir seinen Heimathafen wieder ansteuerten. Als er sein Herrchen an der Wiese stehen sah, gab er Gas, und freute sich offensichtlich, das dieser große Ausflug ins Umland glücklich geschafft war.

Das gleiche machte ich am Morgen darauf. Wieder sprach ich ihm morgens auf Seelenebene Mut zu und schnappte mir Benji am späten Nachmittag für unsere erste richtig große Runde.

Ohne Widerrede ließ er sich das Halsband anlegen und der Widerstand zu gehen war nur noch sehr gering. Nach wenigen Metern lief er freier als die ersten Male, blieb stehen, wenn ich stehen blieb und beim Kommando „komm“ setzte er sich wieder in Bewegung. Nur bei sehr ungewohnten Geräuschen kam er meinen Knien verdächtig nahe ...

Wir begegneten Joggern, die er freundlich passieren ließ, obwohl er sonst wohl eher in die Achillesferse gebissen hätte. Auch Radfahrer, die er gern von der Seite ansprang, konnten passieren. Und schreiende Kinder konnten ihm kaum was anhaben. Er drückte sich an mich, obwohl er sonst auf sie losgegangen wäre.

Wir machten eine sehr große Runde und entdeckten einen kleinen Bachlauf, begrüßten Esel und Pferde auf den Wiesen und entdeckten einen wundervollen Schlosspark, in dem es herrlich nach frisch gemähtem Gras duftete.

Auf dem Nachhauseweg trafen wir eine junge Frau mit Kind erneut. Wir waren ihnen schon zuvor am Bach begegnet. Es entspann sich ein kurzes Gespräch, in dem ich ihr sagte, sie möge noch ein wenig vorsichtig sein, gerade mit dem Kind, weil ich noch nicht wisse, wie der Hund reagiert. Benji aber schnupperte nur und blieb ansonsten ganz ruhig und gelassen sitzen und beobachte die Umgebung.

„Haben sie nicht den Pferdeflüsterer gesehen?“ fragte mich die junge Frau. „Ich hab’ da ganz grandiose Dinge gehört, das Reden mit den Tierseelen funktioniert tatsächlich. Es gibt sogar Tierkommunikatoren – besuchen Sie doch mal einen! Das hilft tatsächlich!“

Ich lächelte, sah Benji ganz brav neben mir sitzen, obwohl das Kind zu schreien anfing, und sagte: „Ja, ich weiß. Ich bin eine davon!“

copyrights: Gudrun

P.S.
Immer wenn ich Zeit und Lust habe, schnappe ich mir den Benji. Wenn er sieht, daß ich zur Leine greife, ist er ganz aus dem Häuschen und steckt seine Schnauze freiwillig durch die Leine. Dann zieht er mich hier durch unsere wunderbare Soers und wir beide sind froh ! ...

Montag, 7. Dezember 2009

Der weise Reisende

Der weise Reisende

Ein Wandersmann kam in die kleine Stadt und hörte von einem sehr berühmten Weisen, den er gern besuchen wolltem, um ihn um Rat zu fragen. So ging er zu ihm hin und traf ihn in seiner kleinen Wohnung am Stadtrand.

Sofort fiel dem Reisenden die karge Wohnungseinrichtung auf. Bis auf einen Tisch und einen Stuhl gab es keinerlei Möbel. Die Wände waren nicht verziert und der Boden ohne Teppich.

Er staunte sehr, denn er hatte etwas ganz anderes erwartet.

“Ja, wo sind denn alle Ihre Möbel?” frage er.

Da antwortete der weise Mann ernst: ”Und wo sind ihre?”

“Aber ich bin doch nur auf der Durchreise!” entfuhr es dem Reisenden.

Und der Weise erwiderte: ”Ich doch auch!”

(nacherzählt aus einer Geschichte, die mir erzählt wurde)

Der weise Reisende

Ein Wanderer kam in eine kleine Stadt und hörte von einem sehr berühmten Weisen, der in der Stadt lebte. Er ging zu ihm und wollte sich beraten lassen.

Sofort fiel dem Wandersmann die karge Wohnungseinrichtung auf. Bis auf einen Tisch und einen Stuhl gab es keinerlei Möbel. Die Wände waren nicht verziert und der Boden ohne jeglichen Teppich. Er staunte, denn er hatte etwas anderes erwartet.

“Wo sind denn Ihre Möbel?” frage daher der Wandersmann.

Da antwortete der Weise: ”Und sind denn Ihre?”

“Aber ich bin doch nur auf der Durchreise!”

Der Weise erwiderte: ”Ich doch auch!”

Freitag, 4. Dezember 2009

ein ORIGINAL sein

Nachfolgenden Text habe ich einst von einem Freund zugeschickt bekommen. Leider keine Quelle bekannt ...

+++++++++++++++++

Karl Pilsl:
"Wenn du ein ORIGINAL sein möchtest, ist hier ein guter Rat: Sei einfach du selbst.
Hast du schon einmal gehört, wie jemand über einen anderen gesagt hat: "Das ist ein Original?" Ein Original ist nicht in erster Linie einer, der originell ist, sondern der ein Original ist. Echt. Keine Nachahmung. Einfach er selbst.

Keine Nachahmung:

Keine Blüte, echt und recht.
Möchtest du gerne echt sein?
Möchtest du gerne einzigartig sein?
Möchtest du gerne attraktiv sein?
Möchtest du gerne Anziehungskraft haben auf andere Menschen?
Möchtest du gerne etwas Besonderes sein?

JA?
Das ist das einfachste der Welt.
Sei einfach du selbst.

Ich erinnere mich daran, als ich vor etwas mehr als 25 Jahren begonnen habe, Seminare zu halten. Ich hatte ein Vorbild. Ich wollte so sein wie dieser. Er war gut und ich wollte auch gut sein. Ich versuchte mir seine Sprache anzueignen und seine Bewegungen und seine Witze – und, und, und … Aber es funktionierte nicht. Es kam bei den Leuten nicht an. Die Attraktivität war nicht gegeben. Bis mir jener, den ich nachahmen wollte, sagte: "Sei einfach du selbst." Ich tat es und es wurde immer echter und echter und die Attraktivität wuchs und alles um mich herum begann zu wachsen.

Kommt dir das bekannt vor? Hast du auch schon mal versucht, jemanden nachzuahmen?
Fazit: Sei einfach du. Du selbst. Und du bist das Beste du, das es gibt. Ein Original. Du bist als Original geboren, stirb nicht als Kopie eines anderen. Du bist einzigartig und höchst attraktiv in deiner Art, wenn du einfach du bist."

Karl Pilsl

+++++++++++++++++++

Toll, oder ? Und für alle, für die das nicht so einfach ist:

Arbeitet einfach weiter dran !! Es lohnt sich !!

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Was ist das Leben?

Was ist das Leben?

Es ist das Aufblizen eines Glühwürmchens in der Nacht.
Es ist der Atem eines Büffels im Winter.
Es ist der kleine Schatten,
der über das Gras huscht und im Sonnenuntergang verschwindet!

Blackfoot auf seinem Totenbett

Alles hat seine Zeit

Ach, wie schön - gerade gefunden:

+++++++++++++++++++++ Zitat +++++++++++++++++++++++++++++++++++

Alles hat seine Zeit

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freuen und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit, nicht zum Hasten und Rennen,
sondern Zeit zum In-Frieden-sein-können.

Ich wünsche dir Zeit nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrigbleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertrauen,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schauen.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit für das Erfahren und das Lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu Dich Selbst zu finden,
Du mögest jeden Tag, jede Stunde als Glück empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

Elli Michler www.elli-michler.childrentooth.de/zeit.html

Sonntag, 29. November 2009

Advent, Advent - das Licht verpennt …

Advent, Advent - das Licht verpennt …

Vor einigen Tagen traf ich eine befreundete Heilpraktikerin zum Frühstück. Liebevoll hatte sie bereits unseren Frühstückstisch gedeckt, als ich eintraf. Es gab verschiedene Sorten Brot und Brötchen, Schokoladencroissants, Käse, Wurst, Marmelade und weich gekochte Eier. Dazu Kaffee, Tee und frisch gepressten Orangensaft. Eine wahre Schlemmeroase tat sich vor mir auf. Aber anstatt mich über dieses wunderbare Büffet zu freuen, verzog ich wohl ein bisschen das Gesicht.

„Irgendwas nicht in Ordnung?“ Sie schaute mich mit großen Augen fragend an.

„Nein, es ist wunderbar …“, brachte ich kleinlaut raus. Und nach kurzer Pause fuhr ich fort: „Es ist nur so, in den letzten Wochen hab ich 3 Kilo zugenommen. Seit es kälter wird, hab ich einfach mehr Hunger. Ich sollte also etwas vorsichtiger sein...“

„Du hast viel gearbeitet in den letzten Wochen, oder?“ fragte sie weiter, während sie mich auf meinen Stuhl bugsierte.

„Ja …“, meinte ich, setzte mich und starrte das verlockende Schokocroissant vor mir an, traute mich aber nicht, zuzugreifen.

„Warst du walken in letzter Zeit?“ Sie goss mir erst mal ungefragt meinen Lieblingscappuccino ein.

„Nein, wann denn? Wenn’s so früh dunkel ist, trau‘ ich mich in der Soers nicht über Stock und Stein und unbeleuchtete Feldwege …“ Ich nahm erst mal die Hälfte eines Vollkornbrötchens und schmierte hauchdünn Butter drauf. Ich schielte zur Himbeermarmelade, nahm dann aber doch einen fettreduzierten Käse und legte ihn mit einem Salatblatt oben drauf.

„Bist müde, oder?“ meinte meine Freundin und schmierte sich ein dickes Nutellabrot in das sie dann genüsslich rein biss, vor Verzückung die Augen verdrehte und besonders laut und demonstrativ „mmmhhhhh“ machte. Insgeheim fragte ich mich, wie dieses schmale Hemd das bloß machte, so gut auszusehen und so genüsslich zu essen.

Ich zog nen Mundwinkel hoch. Es war noch zu früh um dazu Widerworte zu geben. Stattdessen meinte ich: „Ich komme im Moment irgendwie nicht aus dem Quark, alles ist ziemlich schwer, könnte lange schlafen, bin immer müde …“ Und nach einem Bissen in mein Brötchen: „Vielleicht bin ich einfach Urlaubsreif …“

„Kann schon sein,“ entgegnete sie, noch immer kauend und mit einigen Nutella-Spuren mehr an den Mundwinkeln. „Ich würd’s erst mal mit mehr Licht versuchen …“

Und in diesem Moment dämmerte es mir. Logisch! Ich hatte den Winterblues erwischt und war in diesem Jahr drauf reingefallen, weil ich durch zu viel Arbeit mich auch zu wenig um mich selbst kümmerte. Ich starrte sie einen Augenblick lang sprachlos an. Und musste mir dann eingestehen, dass sie recht hatte.

Wir sprachen einen Augenblick über die Symptome, die zum „Winterblues“ führten und beschlossen, uns nach dem Frühstück eine Runde „Lichttherapie“ in der Außenwelt zu gönnen und einen kurzen Spaziergang zu machen.

Um’s kurz zu machen und Sie / Euch nicht zu langweilen – ich hab das Schoko-Croissant noch gegessen und mir vorgenommen, jeden Mittag eine Weile an die frische Luft zu gehen und Licht zu tanken, um den Trübsal-blasen-Stimmungen den Garaus zu machen. Ich bestellte mir noch ein gutes Vitamin-Kombi-Präparat und benutze meine Lieblingsaura-Soma-Flasche, die viel gelb enthält. Und ich glaube, jetzt komme ich gut und ohne Blues – höchstens aus dem Radio … - durch den Winter.

Und – was Sie / ihr heute am ersten Advent macht, das weiß ich nicht, ich jedenfalls gehe jetzt walken und nutze die fünf Sonnenstrahlen aus! Das heimelige Kerzenlicht ist dann heute Abend dran!

Eine schöne Adventszeit wünscht Ihnen / Euch

Eure
Gudrun

www.gudrun-anders.de

Samstag, 28. November 2009

Die Geschichte vom Seestern

In Asien lebte einst ein Mönch, der täglich am frühen Morgen den Strand entlang spazierte und die gestrandeten Seesterne ins Wasser zurückwarf. Auf die Frage, warum er das macht, antwortete er gelassen: „Wenn ich sie nicht zurückwerfe, werden sie an Sauerstoffmangel sterben“.

„Aha, verstehe“, erwiderte jemand, der das lange beobachtet hatte. „ Aber es muss doch an diesem Strand Tausende von Seesternen geben. Sie können unmöglich alle erwischen. Es gibt einfach zu viele. Und, sind sie sich klar, dass dies wahrscheinlich an Hunderten von Stränden, überall an dieser Küste passiert? Sehen sie nicht, dass Sie unmöglich etwas ändern können?“

Der Mönch lächelte nur, beugte sich hinunter und hob einen weiteren Seestern auf. Als er ihn ins Meer zurückwarf, lächelte er und erwiderte: „Für den hier habe ich gerade was geändert!“

(nacherzählt nach einer Zen-Geschichte)

Donnerstag, 26. November 2009

Eine Weihnachtslegende aus Indien

In einem Dorf gab es einen uralten,starken und wunderschönen Baum. Eines Tages durften alle Bewohner des Dorfes und des gesamten Tales ihre Sorgen, Nöte und Probleme, in einem Paket verschnürt an diesen Baum hängen. Sie mussten jedoch ein anderes, fremdes Päckchen mit nach Hause nehmen.

Zu Hause angekommen, öffneten alle ihr neues Päckchen. Sie waren sehr bestürzt, erschienen die Sorgen in den fremden Paketen doch viel größer als die eigenen.

Schnell gingen alle wieder zum Baum zurück. Der stand still und weise lächelnd im Sonnenschein. Sie hängten das fremde Päckchen an den Baum, suchten ihr eigenes, gingen nach Hause und waren zufrieden mit ihren Problemen.

(gefunden irgendwo im Internet)

Samstag, 21. November 2009

Xavier Naidoo: Gläubig, aber nicht religiös

Ich fand ein ganz klasse Interview mit Xavier Naidoo im Kölner Stadtanzeiger.

+++ Zitat ++++

Xavier Naidoo: Gläubig, aber nicht religiös
Religion ist für den Sänger Xavier Naidoo "furchtbar". Für ihn zähle viel mehr der persönliche Weg zu Gott. Das sagte der 38-Jährige in einem Interview mit dem "Kölner Stadtanzeiger".

Hier geht's weiter:
http://www.pro-medienmagazin.de/musik.html?&news[action]=detail&news[id]=2545

++++ Zitat Ende ++++

Sollten wir nicht eigentlich alle den Weg zu uns selbst finden? Für mich ist das Spiritualität. Der Weg zu Gott in uns, den wir dort - und nur dort - finden können. Insofern danke ich Xavier für seine wundervollen, zum Nachdenken anregenden Songs sehr!

Gudrun

Sonnabends wird gebadet.

Guten Morgen, guten Tag,

Heute ist Samstag. Ich habe gerade mal nachgesehen, wo eigentlich der Unterschied zwischen Samstag und Sonnabend ist. Mir zum Beispiel sind eigentlich beide Varianten einigermaßen geläufig.

Die Erklärung dafür habe ich noch nicht gefunden, dafür aber einen Satz - nämlich den Titelsatz -, der mich spontan in meine Kindheit zurück versetzte. Der Satz diente einfach zur illustration, wie es geschrieben wird, aber ich sah vor meinem inneren Auge plötzlich die Badewanne meiner Kinderzeit mit viel Schaum darin und wie ich darin rumplantschte.

Richtig - Sonnabends wird gebadet.

So war das nämlich noch, als ich klein war. Während der Woche wurde sich nur gewaschen, und nur wenn wir dreckig vom SPielen kamen, wurden wir unter die Dusche gestellt. Sonnabends wurden wir dann abends mit viel Spaß in der Badewanne eingeweicht.

Und ich liebe es noch heute ! Allerdings auch unter der WOche. Einfach mit einem guten Badeöl zum entspannen, zum nachdenken - oder in Wintertagen zum relaxen und Aufwärmen nach einer Schneewanderung. Auf den Schnee werde ich heute verzichten müssen - offenbar sind auch heute wieder eher Frühlingsgefühle angesagt. Aber das wird mich nicht daran hindern, heute noch mein Baderitual auszuführen! ;-)

Ach ja - früher hatten wir "Plantschi ist prima, Plantschi ist ne Wucht - mit Plantschi macht das Baden Spaß ..." Den Song einer Fernsehwerbung, den ich noch heute auswendig kann. Den hab ich bei Youtube leider nicht gefunden. Dafür aber einen Klassiker von Loriot. Viel Spaß!

http://www.youtube.com/watch?v=rypULAp99ao

Ich wünsche euch einen entspannten SOnnabend!

Gudrun

Samstag, 24. Oktober 2009

Physische Unsterblichkeit ?

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Physische Unsterblichkeit oder hohes Lebensalter ??

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Vor einigen Jahren habe ich mich sehr um das Thema "Physische Unsterblichkeit" gekümmert, da mein Rebirthing-Vorbild Leonard Orr diesem Thema sehr angetan war und Affirmationen zum Thema verbreitete, um sich ein gewisses Maß an Jugendlichkeit zu bewahren.

Ich habe gerade beim googlen eine Online-Bibel gefunden und nun Jahre später mal recherchiert, ob in der Bibel tatsächlich Textstellen sind,d ie die körperliche Unsterblichkeitsthese belegen, wie mir immer vermittelt wurde. Und tatsächlich !

Ich habe mal ein paar davon zusammengetragen:

1Mo 5,32
Noach zeugte im Alter von fünfhundert Jahren Sem, Ham und Jafet.

Jos 24,29
Nach diesen Ereignissen starb Josua, der Sohn Nuns, der Knecht des Herrn, im Alter von hundertzehn Jahren.

Tob 14,14
Im Alter von hundertsiebenundzwanzig Jahren starb er in Ekbatana in Medien.

Jdt 16,23
Sie erlebte ein sehr hohes Alter und wurde im Haus ihres Mannes hundertfünf Jahre alt.

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Andererseits steht in der Bibel aber auch;:

Weis 4,8 Denn ehrenvolles Alter besteht nicht in einem langen Leben und wird nicht an der Zahl der Jahre gemessen.

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Spannend, nicht wahr? Was meint ihr, woran liegt es, wie alt wir werden?

Waren die Leute früher tatsächlich älter als heute? Oder nur manche?

Macht uns der Stress heute wieder kaputter und bringt uns eher um ?

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Donnerstag, 15. Oktober 2009

Alles Märchen!?

Ein Interview mit der Autorin Gudrun Anders

Die Aachener Heilpraktikerin und Autorin Gudrun Anders schreibt sich mit Märchen die Seele frei. Wir haben sie besucht und wollten wissen, ob das alles Märchen sind oder Realität.


Frau Anders, wie kommt es, dass ein Mensch, der mit beiden Beinen auf der Erde steht, Märchen schreibt? Und: Wie hat das alles für Sie begonnen?


Es begann vor etwa 18 Jahren. Ich war damals in einem Versicherungsbüro angestellt und hatte keine glückliche Zeit. Meine Mutter litt an Alzheimer, mein Vater hatte Depressionen und ich hatte gerade eine Gebärmutter-OP und die Trennung von meinem langjährigen Freund hinter mir. Ich wusste damals nicht mehr weiter.

Eines Tages saß ich an meinem Schreibtisch, schaute träumend auf die Wiesen hinaus und sah einen Engel. Glauben Sie mir, ich war sehr verdutzt! Auch nachdem ich mir die Augen gerieben hatte, war der immer noch da. Dann hörte ich eine Stimme, die mir sagte, dass ich schreiben soll. Ich war noch verdutzter, suchte überall danach, ob mir jemand einen Streich spielen wollte. Es war aber niemand da.

In Panik wollte ich den Notdienst rufen, aber meine Hand erreichte den Telefonhörer nicht, sie blieb einfach wie festgenagelt in der Luft schweben. Ich hörte diese Stimme noch mal und schrieb dann, fast wie in Trance, ein Märchen. Das ist jetzt wie gesagt, gut 14 Jahre her. Ich habe dann einige hundert Märchen geschrieben und festgestellt, dass es mir nach dem Schreiben eines Märchens viel besser ging.

Was hat sich denn konkret für sie geändert? Wie haben die Märchen bei Ihnen gewirkt?


Zunächst einmal fühlte ich mich mit jedem Märchen, dass ich schrieb, entspannter, nicht mehr so ängstlich. Meine Zuversicht und mein Vertrauen in das Leben stieg wieder. Damals wusste ich nicht, woher ich dieses Vertrauen nahm, denn im täglichen Leben konnte ich das aufgrund meiner Lebensumstände nicht fühlen.

Heute weiß ich, dass ich damals so durcheinander war, dass ich gut therapeutische Hilfe in Anspruch hätte nehmen können. Aber die Märchen haben mir dieses erspart. Ich habe einen großen Teil der notwendigen Therapie durch das Schreiben der Märchen selbst vorgenommen.

Ich habe einen spirituellen Anteil in mir etabliert, der heute aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Ich habe mein Herz wieder entdeckt und höre seitdem nicht mehr so auf meinen Kopf. Das stellte dann mein ganzes Leben auf den Kopf. Aus der Versicherungskauffrau wurde eine esoterische Buchhändlerin, später habe ich eine Ausbildung zur Heilpraktikerin gemacht.

Können Märchen heilen helfen?

Ich denke ja! Ich bin ein lebendes Beispiel dafür, dass Märchen ein Heilpotential inne wohnt. Ohne die Märchen würde es mich heute wahrscheinlich nicht mehr geben... Ich hätte mir damals das Leben genommen, denn ich habe aus meinem bewussten Verstand heraus keinen Ausweg mehr gesehen.

Mit dem Schreiben der Märchen aber kam wieder ein Teil in mir zum Vorschein, der bis dahin verschüttet gewesen war. Ich nenne es den spirituellen Anteil, der in jedem Menschen zu finden ist. Man könnte auch sagen, der Zugang zum Herz wurde wieder geheilt.

Vielleicht kann man eine Parallele ziehen zu Phantasiereisen, bei denen das Unbewusste in Form von Bildern angesprochen wird. Nur hierbei werden von Außen Bilder vorgegeben, denen der Geist dann folgt. Beim Märchenschreiben ist es anders herum. Ich gebe meinen inneren Bildern ausdruckt und zapfe sozusagen mein eigenes Heilungspotential an. Ich gebe mir selbst die Möglichkeit, Gefühle auszudrücken, die sonst kein Ventil gefunden haben. Darin liegt für mich einer der Schlüssel zur Heilung.


Sie haben eine Reihe von Büchern veröffentlicht. Wie kam es dazu?

Nun, die Märchen habe ich eigentlich nur für mich geschrieben und sie viele Jahre im Aktenordner oder im PC gehütet, weil ich dachte, das sie so privat seien, dass sie in der Öffentlichkeit nichts zu suchen hätten. Ich habe mittlerweile meine Einstellung dazu geändert.

Der Grund dafür sind die vielen Menschen, die mir ein sehr positives Feedback zu den Märchen gaben. Die Menschen weinten, entdeckten ihre eigene Seelenweisheit durch die Märchen wieder und meinten, ich sollte doch ein Buch daraus machen, damit auch andere Menschen daran teilhaben können. Und nach und nach fand ich dann den Mut, auch Gedichte zu veröffentlichen und mein Buch über Rebirthing auf den Markt zu bringen, da diese Form der spirituellen Atemtherapie nach den Märchen ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu mir selbst darstellte.

Warum war Rebirthing für sie so wichtig?


Nachdem ich mich einige Jahre intensiv mit Märchentherapie beschäftigt hatte, dachte ich, auf meinem Weg schon sehr weit gekommen zu sein. Aber mich beschäftigte, wie ich noch tiefer in mich eindringen konnte. Vielleicht liegt das an meinem Sternzeichen – ich bin ein Doppelskorpion und habe immer irgendwie das Bedürfnis, ganz tief in die Dinge einzutauchen.

Nun, an diesem Punkt in meinem Leben kam Rebirthing auf mich zu und zeigte mir, dass durch einfaches Atmen intensive Glücksgefühle hervor rufbar sind. Gefühle, die über die Ruhe, die durch das Schreiben eines Märchens einkehrt, weit hinaus gehen. Spirituelle Erfahrungen der Einheit mit allem, des absoluten tiefen Vertrauens sind nach Rebirthingsitzungen keine Seltenheit, das habe ich in den letzten zehn Jahren an mir und Hunderten von Klienten erfahren dürfen.

Leider haben viele Menschen Angst vor Rebirthing. Ich kann das verstehen, denn es erfordert eine sehr intensive Auseinandersetzung mit den eigenen negativen Strukturen, den eigenen Egofallen und Glaubenssätzen, die uns hindern, vollkommen wir selbst zu sein. Klar, macht das Angst – aber die Auseinandersetzung damit bringt letztlich die Befreiung, die wir uns in unserem Inneren erträumen und ersehnen. Wer sich aber einmal an seine negativen Gefühle herangetraut und die Heilkraft erfahren hat, der wird diesen Weg – hoffentlich! – immer wieder gehen. Ich wünsche mir, dass viele Menschen süchtig nach Atmen sind und nicht nach Drogen oder Alkohol, dass würde wesentlich mehr Sinn machen, weniger kosten und zudem heilsam sein, statt die Gesundheit zu ruinieren. Aber das ist bislang ein Märchen, dass noch in die Realität umgesetzt werden muss...

Ist es auch ein Märchen, dass Sie durch einen Delphin, mit dem Sie geschwommen sind, ebenfalls einen Heilungsprozess durchlaufen haben?

Nein, das ist ausnahmsweise kein Märchen, sondern tatsächlich so geschehen. Ich war vor rund zweieinhalb Jahren mit einer Freundin, die Delphine auch so liebt wie ich, in Sinai, um dort mit Delphinen zu schwimmen. In der Anwesenheit des Delphins und der Magie dieses kleinen, abgeschiedenen Beduinendorfes in der Wüste, ist mir bewusst geworden, dass ich – wieder einmal – auf dem falschen Weg in meinem Leben bin. Ohne es bewusst zu merken, war ich wieder einmal leicht suizidal, denn ich wollte aus einer Ehe heraus, die mich nicht mehr befriedigte, nur wusste ich nicht wie ich das bewerkstelligen soll.

Als ich einmal beim Schwimmen meine Kräfte völlig überschätzte und voller Panik auf dem offenen Meer trieb, kam dieser Delphin zu mir, sah mich an und wartete ab, bis ich aus eigener Kraft wieder den Rückweg zum Strand antreten konnte. Danach wurde ich sehr krank, zog mir mehrere Virusinfektionen auf einmal zu und hatte genügend Zeit zum Nachdenken.

Ich hatte den Mut, mich von meinem Mann zu trennen und ein neues Leben anzufangen. Ein Jahr später – nachdem sich mein Leben wieder etwas beruhigt hatte - fuhr ich wieder an diesen magischen Ort – und erlebte dort einige kleine Abenteuer... Ich verliebte mich Hals über Kopf in einen 15 Jahre jüngeren Ägypter, musste ihn dort heiraten und beschloss, künftig nur noch meinen Träumen zu folgen, denn ich sah ein, das alles andere in diesem Leben keinen wahren Wert hat.

Das war wiederum ein großer Prozess für mich. Ich erzählte diese Story natürlich meinen Freunden und viele sagten mir, ich sollte diese Geschichte einmal aufschreiben, weil sie nicht alltäglich wäre und lustig genug, um andere Menschen damit zu unterhalten. Das habe ich gemacht und sie dann selbst veröffentlicht. Wiederum war das Feedback meiner Leser aus dem Bekanntenkreis so gut, dass ich beschloss, den nächsten Schritt auf meinem Lebensweg zu gehen und endlich das, was ich in den Jahren zuvor geschrieben hatte, endlich zu veröffentlichen. So gründete ich dann meinen kleinen Verlag, der mittlerweile schon 15 Titel aufweisen kann.

Was ist denn heute ihre generelle Botschaft an andere Menschen?

Lebe deine Träume! Es macht keinen Sinn, ein Leben zu führen, in dem der Spaßfaktor zu kurz kommt. Damit meine ich aber nicht, ständig nur in die Disko zu gehen oder sich vollaufen zu lassen, damit man Spaß hat. Nein, ich meine es in dem Sinne, den innersten Träumen, Sehnsüchten und Wünschen zu folgen, um diese früher oder später in die Tat umzusetzen.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass dieser Weg zwar meistens beschwerlicher ist, aber auch weit mehr Zufriedenheit mit sich bringt. Und das ist für mich ein wesentlicher Faktor, um gesund zu bleiben. Mir nützt es herzlich wenig, wenn ich einen ungeliebten Job ausübe, nur damit die Kohle stimmt...

Wenn ich mir vorstelle, dass ich damals in meinem Versicherungsjob mit einem sehr guten Gehalt geblieben wäre.. Nein, finanzielle Sicherheit ist zwar etwas Schönes, aber ich würde trotzdem niemals mehr tauschen! Auch wenn in freien Berufen ein Monat mal weniger Geld da ist und das Einkommen teilweise erheblich schwankt – ich tue, was mir Spaß macht, lebe meine Kreativität und bin zufriedener, als ich das je in einem ungeliebten Job sein würde.

Ó Conny Sander und Gudrun Anders, Aachen

Allerlei Begegnungen

eine Kurzgeschichte von Gudrun Anders (c)

Wenn ich mich gemütlich auf meinen kleinen von Pflanzen umwucherten Südbalkon setze, den vorbeiziehenden, grauweißen Wolken nachschaue und langsam immer weiter in mich versinke in meine eigene Innenwelt, dann ziehen auch meine Gedanken langsam vorüber. Sie schweifen umher wie eine geschäftige Biene auf einer bunten Sommerwiese, verweilen kurz einmal hier, suchen einmal da, machen sich auf zum nächsten interessanten Punkt in meinem Leben.

Kürzlich saß ich wieder an meinem Lieblingsort, den Kopf zurück gelegt, die schuhlosen Beine auf der Brüstung der Sonne entgegen gestreckt und dachte über die vielzähligen Begegnungen in meinem Leben nach.

Da waren meine Eltern, denen ich so unzähligen Malen begegnet bin – mal im Streit und mal im Guten, aber immer wohlwollend und liebend. Begegnungen, die schon seit Jahren nicht mehr so sind, wie sie einmal waren, vielleicht werde ich ihnen später einmal im Himmel wieder nahe sein dürfen.

„Vergangenheit.“ Ich ertappe den Gedanken gerade noch, als er so wie die Wolken am Himmel schnell vorüberziehen will. Auch die letzte Minute ist schon Vergangenheit, denke ich und lasse die Bilder vor meinem inneren Auge weiterziehen und mit Ihnen geht ein Stück Traurigkeit ebenfalls in die Vergangenheit ein.

Kinder in der Schule – Gott, wie lange ist das her! Die Lehrer von einst. Damals so verrufen – heute zaubern die Gedanken an diese Begegnungen ein Lächeln auf mein Gesicht. Spiel und Spaß. Was hatten wir schöne Zeiten! Die erste Liebe – eng umschlungen und die Freude des Küssens immerfort ausprobierend liefen wir durch die abendlichen Straßen meiner Heimatstadt - bis ein Laternenpfahl uns jäh stoppte und tags darauf sichtbare Beulen an unseren Köpfen hinterließ. Wir lachten Tränen, rieben uns die Köpfe und liefen knutschend weiter.

Der erste Chef und die Begegnung mit der Macht. Andere Chefs und Kollegen, neue Freunde und flüchtige Bekannte, eine neue Liebe. In Sekundenbruchteilen rauschen Gesichter von großen und kleinen, dicken und dünnen, lieben und nicht so lieben Menschen durch meinen Kopf. Es fühlt sich an, wie an einem Bahnhof zu stehen und einem vorbeifahrenden Intercity hinterher zu schauen. Schemen von Gesichtern hinter Glas tauchen auf und sind genau so schnell auch wieder verschwunden.

Liebhaber, Mitarbeiter, Fremde und Verwandte, Ex-Mann, Freundinnen, Urlaubsbekanntschaften – sie alle bilden mein ganz persönliches Sammelsurium an Eindrücken, Erinnerungen und Gefühlen, hinterlassen wie in Schnee eingedrückte Spuren in meiner Seele oder ziehen einfach vorüber in tiefer Dankbarkeit.

„Ist nicht alles im Leben eine Begegnung?“ denke ich. Der fremde Mann auf der Straße, der mich wohlwollend anlächelt – eine Begegnung. Das tiefe, vertrauensvolle Gespräch mit einer lieben Freundin – eine Begegnung. Die alte Eiche im Wald, auf die ich vorsichtig meine Hand legte, um ihre Kraft zu spüren – eine Begegnung. Die Wellen am Strand, die mir kürzlich ihr Lied sangen – eine Begegnung. Die Biene, die gerade neben mir summend nach Nektar sucht – eine Begegnung.

„Was wäre ich ohne diese Begegnungen?“ denke ich. Nichts wäre ich, ein namenloser Niemand, ein winziger Tropfen in der unendlichen Weite des unendlichen Ozeans, ein bloßer Körper ohne verwertbaren Inhalt, denn all die Begegnungen mit Menschen, Tieren, Pflanzen machen mich aus, sie geben mir Erinnerung, Kraft und Mut, sie lassen meine Gedanken und Gefühle leben, damit ich mich selber spüren und wahrnehmen kann.

Ich bin plötzlich auf eine seltsame Art und Weise erfüllt von tiefer Dankbarkeit für diese wundersamen Begegnungen mit den Menschen, atme tief durch und lächele die Sonne an. „Danke, meine Freunde! Habt Dank!" sage ich ohne es zu merken laut.

Eine kleine, feuchte Hundeschnauze stupst mich plötzlich an und holt mich mit dieser Begegnung in meine unmittelbare Gegenwart zurück. „Und dir auch einen Dank, mein kleiner Freund!“, flüstere ich und streichele ihn hinter den Ohren, da, wo er es am liebsten hat.

Freitag, 9. Oktober 2009

Lieben .......

Hab gerade mit meinem Grafiker, Freund und "Guru" Hermann R. Lehner telefoniert ... Zwischendrin kam mal ein Spruch aus ihm raus, den ich gern mit euch teilen würde:

Lieben ohne geliebt zu werden,
ist wie Arsch abputzen ohne vorher geschissen zu haben.

ähm ... Na, ich hatte nen Lachanfall ...

Wer mehr von ihm lesen möchte: www.drvolldaneben.de

Grüezili !

„Mann am Steuer ...“

„Mann am Steuer ...“
(Oder: 5 Minuten Unterhaltung für den Freitag)

Am Dienstag morgen wollte ich einen Termin wahrnehmen, zu dem ich eh schon zu spät dran war. Wer kommt schon gern zu einer Massage zu spät ... Etwas in Eile sprang ich in meinen schnuckeligen, knallgelben Smart und startete. Leider tat sich nichts – die Batterie war wohl entladen oder kaputt.

Etwas zerknittert sagte ich meinen heiß ersehnten Termin wieder ab und ließ mir von meinem freundlichen Nachbarn Starthilfe geben. Was gar nicht so einfach war, denn ich musste zunächst durch die Heckklappe von hinten in mein eigenes Auto einsteigen, um die Beifahrertür öffnen zu können – die Zentralverriegelung tat’s ja nicht mehr ...

Nachdem wir die Beifahrerseite von Altpapier und mehreren Tüten Glas, das für den Glascontainer bestimmt war, befreit hatten, konnten wir auch die kleine Klappe am Fußboden öffnen, damit wir endlich an die Batterie heran kamen.

Das es dann einfacher weiter ging, kann ich nicht behaupten, denn das Starthilfekabel war zu kurz, weil rechts neben meinem Auto ein großer Betonblumenkübel seinen eingestammten Platz hat, so dass sein Auto nicht dichter heranfahren konnte. Da ich aber abschüssig parkte, trauten mein gehbehinderter Nachbar und ich uns auch nicht, den Smart allein etwas bergan zu schieben. Wir kamen also nicht an die Batterie heran. Was für ein Morgen ...

Gott sei Dank wohne ich auf einem Bauernhof. Mein Nachbar holte also den Bauern von nebenan mit samt seines Traktors und wir zogen so nur wenig später den Smart zwei Meter zurück. Schnell war das Starthilfekabel angeklemmt, das Auto sprang wieder an. Puhhh .....

Um nicht in unserer leicht hügeligen Walachei stehen zu bleiben, fuhr ich durch einen für den öffentlichen Verkehr gesperrten Weg, der mich schneller an mein Ziel – die Werkstatt – brachte. Als ich den Weg gerade verließ, bog ein Polizeiwagen ein, um sich dann hier zu postieren und wahrscheinlich später auch abzukassieren. Puh – die 30 Euro hatte ich wenigstens gespart.

Nach kurzem Suchen fand ich die Einfahrt zur recht großen Werkstatt. Als ich in den Weg einbog, sah ich schon, dass Hochbetrieb herrschte. Mit laufendem Motor stieg ich aus und erkundigte mich hinter einer offenen Werkstatttür kurz bei einem der Mitarbeiter, wie ich zu einer neuen Batterie käme. „Stell’n Se ma den Wajen irjendwo ab und geh’n hinten zum Kollejen im Laden.“

„Wagen abstellen“ war leichter gesagt als getan, denn absolut alle Parktaschen waren besetzt, sogar am Seitenrand parkten schon Autos und mehrere Wege waren versperrt. Eine einzige kleine Smart-Parklücke war übrig, die ich auch nutzte. Vom teilweise begrünten Seitenstreifen aus gab es hier auch einen problemlosen Zugang zur Batterie. Mir war es zu gefährlich, den Schlüssel bei laufendem Motor einfach stecken zu lassen, während ich irgendwo in der Werkstatt verschwand.

Und so machte ich den Motor aus, ging in den Laden hinein und erklärte dem leicht zerknittert dreinschauenden Mann dann mein Anliegen. „Müssen Sie wohl ne Weile warten, sie sehen ja, was hier heute los ist“, sagte er dann etwas unwirsch. „Geben Sie mal ihre Papiere her. Wird mit neuer Batterie weit über 100 Euro.“ Und er tippte dann missmutig meine Daten in den Rechner.

Während ich draußen am Auto wartete – abschließen funktionierte ja auch nicht mehr – lehnte ich am Wagen und unterhielt mit mich einem mittelalterlichen Mann, offenbar polnischer Herkunft, der gerade einen Unfall gehabt hatte und seine Lampen reparieren lassen musste.

Fast eine Stunde verstrich. Wir sahen Mechaniker, die hin und her liefen, Autos, die kamen und gingen – aber unsere Autos wurden noch immer nicht zur Reparatur abgeholt.

Plötzlich erscholl ein lautes Hupkonzert hinter mir und ein donnernd gebrülltes „Nehmse ma irre Karre da endlich wech!“ Ich sah mich um und erblickte einen etwa 35 Jahre alten Türken mit Vollbart und Schiebermütze, der behäbig in seinem klobigen Auto saß (da hätte mein kleiner Smartie bestimmt 2 x rein gepasst) und die Bedeutung seiner Worte mit geballter Faust unterstrich: „Mein Gott, Frau am Steuer ...“

Offensichtlich meinte er mich, denn im Eifer des morgendlichen Gefechtes war ich ein Stückchen zu weit in die Parkplatzausfahrt hinein gefahren. Und mit seiner riesigen Karosse hätte er entweder den Zigarettenautomaten umgefahren oder meine Stoßstange mitgenommen.

„Wären Sie bitte so freundlich, kurz rückwärts raus zu fahren?“ fragte ich, denn er musste einfach an 3 parkenden Autos vorbei und konnte dann bequem vorwärts den Parkplatz verlassen.

„Dafür bin isch zu faul“, grinste er mich blöde an und trommelte ungeduldig mit seinen dick beringten Fingern auf die Tür. „Und jetzt fahrn se ma wech!“

„Kann ich leider nicht,“ versuchte ich es immer noch einigermaßen freundlich. „Die Batterie ist leer. Der Wagen springt nicht an.“

„Mein Gott nochma – dann schieben se ihr kleenes Dingelchen doch wech, kann bei der Briefkastengröße ja nich so schwieirch sein!“

Langsam stieg mein Blutdruck etwas an, dennoch erwiderte ich betont ruhig und langsam: „Ich kann ihn auch nicht weg schieben, der Schlüssel für das Auto befindet sich gerade bei irgendeinem Mitarbeiter dieser Werkstatt.“

Er machte seinen Wagen wieder aus und erklärte offenbar seinem Sohn auf dem Beifahrersitz irgendwas auf Türkisch. Der Sohn flitzte los in den Laden. „Kann nicht wahr sein ...“ kam es grollend aus seinem Auto in meine Richtung und die Finger trommelten noch immer. Sein Sohn flitzte unterdessen in einen etwas entlegeneren Teil des Werkstattgeländes.

Fünf Minuten vergingen, aber der Sohn kam nicht zurück. Der Mann schälte sich schließlich aus seinem Auto raus, ging seinem Sohn hinterher und grummelte laut als er an mir vorbei stapfte: „Jetzt komm’ ich wegen ihnen auch noch zu spät!“

Meine Betriebstemperatur stieg auf 91°. Mit äußerster Anstrengung um ruhig zu bleiben, entgegnete ich: „Wenn Sie kurz rückwärts raus gefahren wären, wären Sie wahrscheinlich schon längst schon da ...“

„Jetzt wollen Sie mir auch noch die Schuld an ihrem falschen Verhalten geben, oder was?“ brüllte er mich an und stapfte in Richtung Werkstatt. „Muss mir ja nicht von Frau sagen lassen, was ich zu tun habe ...“ Ich hielt lieber den Mund, obwohl ich inzwischen 95° auf meinem inneren Thermometer angezeigt bekam.

Weitere fünf Minuten vergingen. Dann kam der Deutsch-Türke mit zwei Mechanikern und seinem Sohn aus der Werkstatt auf mich zu. Ich sagte gar nichts, sah nur zu, wie ein Mechaniker den Schlüssel ins Schloss steckte und umdrehte, und umständlich den Leerlauf einlegte. Die anderen packten bodygebuildet meinen Smart an und gaben ihm einen kräftigen Schubs. So viel, – ein Smart ist halt recht leicht ... –, dass der kleine Mechaniker auf dem Fahrersitz beinahe nicht schnell genug reagierte und sie fast einen schwarzen Mercedes, der direkt hinter mir parkte, angefahren hätten.

„Sehen Sie, so einfach ist das, Frau!“ blitzte mich der 1,63 m große Mann von unten an. Wobei er das „Frau“ irgendwie ausspuckte. Mein Temperaturfühler zeigte 98° und ich seufzte nur: „Oh, man!“

Leider wohl doch zu laut, denn er setzte noch einen nach, nachdem er seine Autotür zugeknallt hatte: „Und – wollen Sie sich gar nicht bei mir für die tolle Hilfe bedanken?“

Ich war so baff, dass mir der Mund offen stehen blieb und ich nahm nur wahr, dass ich wohl ungläubig den Kopf geschüttelt haben muss. Hinter mir kam in diesem Moment Gott sei Dank ein Mechaniker und kümmerte sich endlich um meine tote Batterie. Die Riesenkarosse mit einer geballten Faust auf dem Fahrersitz fuhr jetzt an mir vorbei, und er gab neben mir noch einmal laut röhrend Vollgas.

Der Mechaniker wechselte die Batterie und als ich hoch sah, bemerkte ich, dass der kleine Mann mit dem großen Auto nicht sehr weit gekommen war. Ein Wagen mit Pferdeanhänger blockierte die Ausfahrt, aus der er raus wollte. Die geballte Faust wirbelte aus dem Fenster an der Fahrerseite, was die umstehenden Menschen aber offenbar nicht sehr beeindruckte.

Achselzuckend seufzte ich und nahm vom Mechaniker, der die Batterie inzwischen gewechselt hatte, meine Papiere entgegen und ging schon mal bezahlen. Ein paar Minuten später funktionierte mein Wagen wieder einwandfrei und ich konnte mich auf den Nachhauseweg machen. Ich nahm die Ausfahrt, die ich auch dem kleinen Mann empfohlen hatte, denn dort auf der Seite war alles frei.

Wieder auf normaler Betriebstemperatur angelangt, sah ich mich noch einmal um und entdeckte den mittlerweile von mehreren Autos noch immer eingekeilten Wagen des tobenden Mannes. Tja, so ist das manchmal im Leben. Mir fiel an diesem Tag nur eines dazu ein: „Mann am Steuer ...“

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RESCUE REMEDY

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